Achim/Baden deklassiert Fredenbeck / Tomasz Malmon mit dem Spiel zufrieden

Tobias Freese setzt den Schlusspunkt zum 40:26

Von Kai CaspersACHIM/BADEN · Keine Probleme hatte Handball-Oberligist SG Achim/Baden mit dem VfL Fredenbeck II. Am Ende wurde das Schlusslicht, das sich wie ein Absteiger präsentierte, mit einer auch verdienten 26:40 (11:20)-Packung wieder auf die Heimreise geschickt.

„Ich bin mit dem Spiel meiner Mannschaft ganz zufrieden. Natürlich haben wir einige Chancen nicht genutzt und für meinen Geschmack auch zu viele Gegentore bekommen, aber das war sicher auch den vielen Wechseln geschuldet“, bilanzierte Tomasz Malmon. Auch wenn der SG-Coach im Vorfeld noch vor dem VfL gewarnt hatte, war er sich unmittelbar vor dem Anpfiff schon extrem siegessicher. „Wenn wir konzentriert zur Sache gehen, sollten wir keine Probleme bekommen. Gespannt bin ich, ob der VfL mit unserer offensiven Deckung klar kommt“, gab Malmon zu verstehen. Die Antwort darauf ließ nicht lange auf sich warten. Gerade in der Anfangsphase fanden die Gäste überhaupt keine Mittel, um die SG ansatzweise zu gefährden. Daher entwickelte sich auch eine extrem einseitige Partie, die im Grunde genommen nach einem Treffer von Sören Meier zum 10:2 (13.) vorzeitig entschieden war. Denn während die Gäste nur sporadisch zu Torerfolgen kamen, stürzten die Gastgeber die Hintermannschaft des VfL von einer Verlegenheit in die andere. Immer wieder rissen Florian Block-Osmers & Co riesige Lücken in die Fredenbecker Deckung und kamen frei zum Wurf. Bei einer etwas höheren Effizienz im Abschluss wäre auch eine deutlichere Führung als das 20:11 zur Pause möglich gewesen. Nicht von ungefähr hatte Malmon auch schon in der 18. Minute kräftig rotieren lassen, um allen die nötige Spielpraxis zu verschaffen.

Gleiches Bild auch nach dem Wechsel. Der VfL hatte sich längst in sein Schicksal ergeben. Einzig Ole Richter und Andreas Glanz vermochten die Gastgeber mitunter etwas zu ärgern. Allerdings fiel das in Anbetracht der deutlichen Überlegenheit des Titelaspiranten nicht mehr ins Gewicht. Vor allen Dingen Kevin Podien hatte nun richtig Spaß am Spiel und avancierte folgerichtig mit acht Treffern auch zum besten Torschützen seines Teams. Auch Ole Prehn wusste sich noch auszuzeichnen. Acht Minuten vor dem Ende hatte er Arne von Seelen im Tor abgelöst und unterstrich mit fünf Paraden, dass er noch nicht viel verlernt hat. Für den Höhepunkt des Tages sorgte Tobias Freese unmittelbar vor dem Abpfiff. Nach einem No-Look-Pass von Jan Mühlbrandt hämmerte er das Leder zum 40:26-Endstand ins Fredenbecker Tor. Sehr zur Freude seiner Mitspieler, da damit eine Kiste Bier fällig wurde.

SG Achim/Baden: Prehn, von Seelen - Podien (8/1), Gülzow (7), Wiedenmann (6), Freese (4), Block-Osmers (4), Zschorlich (4), Meier (3), Mühlbrandt (2), Winkelmann (1), Denker (1).

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