Achimer Rückraumspieler trifft achtmal gegen Bützfleth / Revanche gelungen

Tobias Freese präsentiert sich in Torlaune – 29:17

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Erzielte hier eins seiner zwei Tore: Fabian Balke, der mit Achim/Baden ein 29:17 über Bützfleth feierte. ·

Von Björn LakemannACHIM/BADEN · Schon vor Anpfiff der Partie des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen hatte Trainer Tomasz Malmon auf einen Schuss Aggressivität gehofft. Und sein Team tat ihm den Gefallen, überfuhr den Abstiegskandidaten brutal mit 29:17 (13:10) und stillte damit seine Revanchegelüste nach der überflüssigen Hinspielpleite beim damaligen Letzten.

„Die einwöchige Spielpause hat uns wohl eine kleine Motivationsspritze gegeben. Die erste Hälfte war nicht gut, doch nach dem Wechsel haben wir wieder mit Spaß agiert“, fasste Rückraumshooter Tobias Freese, der mit acht Treffern bester Torschütze war, das Geschehen zusammen. Sein Coach Malmon war zwar froh über das Ergebnis, vergaß aber nicht auf die Vielzahl technischer Fehler und Fehlwürfen hinzuweisen: „Dafür hat unsere Deckung klasse gearbeitet. Denn 17 Gegentore sprechen sicher für sich.“ Hinter der sattelfesten Defensive war Keeper Arne von Seelen (20 Paraden) ein Turm in der Schlacht, der in jeder Halbzeit zehn Bälle hielt.

Der Auftakt verlief nach Wunsch. Nach dem 1:2 (3.) glückte dem Malmon-Team ein 5:0-Lauf. Postwendend zog Gäste-Spielertrainer Marcin Waryas, der unter SG-Coach Malmon ein Jahr in Fredenbeck trainiert hatte, nach zwölf Minuten die Grüne Karte und bremste den Schaum der SG-Akteure merklich. Beim 8:9 (27.) durch einen Siebenmeter von Maximilian Bock hätten die Gäste diesen fast umgestoßen. Aber die Youngster Erik Gülzow und Max Wiedenmann stellten jeweils per Gegenstoß auf 12:9.

Im zweiten Abschnitt gelang Kreisläufer Fabian Balke per Doppelschlag das 19:12 (41.) – die Entscheidung. Beeindruckend vor allem Tor Nummer 19, das vor magerer Zuschauerkulisse als Tor des Tages durchging. Wiedenmann hatte Balke beim Gegenstoß klasse bedient und der bedankte sich. Als auch noch Xhafolli einen drauflegte, war das Thema durch. Die Partie war nun zerfahren und die SG schraubte das Ergebnis gegen wehrlose Gäste immer weiter in die Höhe. Die absolute Krönung vollzog der Aufstiegsaspirant neun Minuten vor dem Ende, als Freese seine starke Partie mit seinem Tor bei drei gegen sechs krönte. Arne von Seelen: „Noch zu Beginn haben wir uns einige Schnitzer erlaubt. Doch nach der Pause lief es rund, haben wir der HSG den Spaß genommen.“

Tore: Freese (8), Podien (5/1), Gülzow (4), Wiedenmann (3), Block-Osmers (2), Denker (2), Xhafolli (2/1), Balke (2), Zschorlich (1).

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