Tobias Freese beseitigt letzte Zweifel am 22:20-Erfolg über HSG Varel-Friesland

SG Achim/Baden sendet das nächste Lebenszeichen

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In der Offensive kein großer Faktor: Achim/Badens Dennis Summa (beim Wurf).

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Rein von der Tabellensituation hat sich für Handball-Drittligist SG Achim/Baden trotz des 22:20 (12:10)-Erfolges über die HSG Varel-Friesland nichts geändert. Das Team von Trainer Tomasz Malmon hält auch weiterhin die Rote Laterne in der Hand. Dafür ist der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf fünf Punkte geschrumpft.

Bei nur noch sieben ausstehenden Spielen ist das zwar immer noch ein enormes Pfund, doch mit Ausnahme der Begegnungen in Wilhemshaven und Flensburg ist die SG sicher nicht chancenlos. Das weiß auch Trainer Tomasz Malmon, der allerdings nicht zu weit nach vorne blicken will. „Wichtig ist jetzt erstmal, dass wir eine vernünftige Konstanz in unser Spiel bekommen und so schnell wie möglich den letzten Platz verlassen. Alles andere kommt dann“, hätte sich der Pole den Krimi in den letzten Minuten der Partie gegen Varel-Friesland gerne erspart. Doch nach dem 20:16 (50.) durch den achtfachen Torschützen Tobias Freese wurde die Verunsicherung auf Seiten der Gastgeber trotz der scheinbar beruhigenden Führung von Minute zu Minute größer. Die Deckung präsentierte sich zwar weiterhin sattelfest, doch dafür leistete sich die Gastgeber in der Offensive einen Ballverlust nach dem anderen. Und das sorgte für zusätzliche Hektik. Auf einmal wurden die Spielzüge nicht mehr zu Ende gespielt, sondern viel zu früh und überhastet abgeschlossen. Das hatte zur Folge, dass ein schwacher Gegner, der schon am Boden gelegen hatte, unnötig wieder aufgebaut wurde. Beim 20:21 (55.) drohte der SG die Partie dann komplett aus den Händen zu gleiten. Dazu kam es aber nicht, da die Gäste in dieser entscheiden Phase ganz deutlich machten, warum sie ebenfalls im Tabellenkeller stecken. Obwohl Varel gleich dreimal der Ausgleich förmlich auf dem Silbertablett serviert wurde, wollte er nicht fallen. Großen Anteil daran hatte einmal mehr Daniel Sommerfeld. Hatte der Torhüter noch zu Beginn der Partie kaum eine Hand an den Ball bekommen, avancierte er in der „Crunch-Time“ zum Turm in der Schlacht. Egal, was die Gäste auch versuchten, Sommerfeld war da und verteidigte damit die knappe Führung. In der 59. Minute war es dann Tobias Freese, der die SG mit dem 22:20 endlich erlöste.

Trotz des nunmehr fünften Saisonsieges ist es für die SG noch ein harter Weg. Schließlich stehen nun Auswärtsspiele in Oranienburg und Stralsund auf dem Zettel. Und dort dürfte es nicht so einfach werden wie gegen Varel. Denn trotz des Sieges waren die Probleme auf Seiten der SG in der Offensive nicht zu übersehen. Lediglich Tobias Freese, der aber auch keine überragende Quote hatte, sorgte für Torgefahr. Ansonsten war der Rückraum der Gastgeber im Grunde genommen nicht existent. Auch SG-Kreisläufer Ole Harms, der gegen Beckdorf noch brilliert hatte, trat kaum in Erscheinung. Nur gut, dass die Deckung überzeugte.

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