Bezirksliga-Elf mit Pflichtsieg über Löhnhorst

Tjare Müller gibt den Dosenöffner – SVV Hülsen 3:1

Florian Funke, Fußballer SVV Hülsen, am Ball.
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Bot wie seine Kollegen keine berauschende Leistung – aber Florian Funke feierte mit Hülsen ein 3:1. Archivfoto: Hägermann

Hülsen – Am Ende zählte für Jan Twietmeyer nur das nackte Ergebnis – mit dem 3:1 (2:1) über den SV Löhnhorst feierte der SVV Hülsen am Sonntag in der Bezirksliga den dritten Sieg im dritten Rückrundenspiel.

„Wir wollten besser abschneiden als zu Beginn der Saison, das ist uns gelungen“, resümierte der Vorwärts-Trainer. Wobei er vom Match gegen den Vorletzten ebenso wenig begeistert sein konnte wie die Fans. Selten wurde es spektakulär, der Favorit hatte das Geschehen wie erwartet im Griff – Löhnhorst tat seinerseits jedoch zu wenig, um für Unterhaltung zu sorgen. Zwei Gäste lauerten an der Mittellinie, der Rest versuchte, in zwei Reihen die Bälle vom Tor wegzuhalten.

Die Hülsener konnten zunächst aus ihrer Überlegenheit kein Kapital schlagen, weil sie zu ungenau agierten und dem SV so immer wieder die Möglichkeit gaben, sich hinten zu formieren. „In Situationen, in denen es gefährlich hätte werden können, gab es bei uns leichtfertige Ballverluste“, monierte Twietmeyer. Angesichts der Personalnot feierte Co-Trainer und Defensiv-Spezialist Benjamin Bauer seine Premiere als Stürmer – aber auch er konnte sich in der ersten halben Stunde nicht erfolgversprechend in Szene setzen. Justins Richter Schrägschuss am Kasten vorbei (4.), Patrik Preisler, Aushilfe aus der Zweiten, mit einem Heber zu unentschlossen (22.) – anfängliche Halbchancen verpufften.

Jan Twietmeyer: „Es waren definitiv zu wenig Tore“

Dann wurde es aber „konkreter“: Maurice Bertram spielte einen feinen Doppelpass mit Marvin Mell und wurde von Kropp gelegt. Den fälligen Strafstoß nutzte Tjare Müller zum 1:0 (28.) – der Dosenöffner für die Platzherren. Sie wurde nun zielstrebiger und legten rasch nach: Eine Preisler-Ecke segelte auf die andere Seite, Hannes Bartling brachte den Ball vors Tor, wo ihn Bauer unter gütiger Mithilfe von Keeper Phil Müller aus Kurzdistanz zum 2:0 über die Linie drückte (36.). Mit dem ersten Torschuss gelang Löhnhorst jedoch das 1:2, als die SVV-Abwehr nach einem Schmidt-Freistoß pennte – Pasqual Hilke bedankte sich (45.).

Im zweiten Abschnitt dominierte Hülsen weiter, vergab jedoch mehrere gute Chancen. Nur Bertram durfte nach einem Kopfball auf Preisler-Flanke zum 3:1 (55.) noch einmal jubeln. Zurecht haderte Twietmeyer: „Es waren definitiv zu wenig Tore, sonst hätte der Sieg höher ausfallen können. Gut, dass der Drops nach dem 3:1 früh gelutscht war.“

Von Ulf Von Der Eltz

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