Morgen Viertelfinale im Niedersachsenpokal / „Müssen sie vom Tor weghalten“

Titz fit für den Hit: TBU will auch Wilhelmshaven kippen

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Im Pokalknüller von Beginn an dabei: Uphusens Benjamin Titz.

Uphusen - Am dritten Oberliga-Spieltag gab es trotz starker Leistung wieder nicht den ersten Saisonsieg – aber morgen steht der nächste Knüller in seiner „Spezialdisziplin“ für den TB Uphusen an: Um 18 Uhr empfängt die Schmitz-Elf im Viertelfinale des Niedersachsenpokals den Regionalligisten SV Wilhelmshaven.

Nach dem Elfmeterkrimi gegen den SV Meppen, den der Außenseiter mit 8:7 für sich entschieden hatte, träumt der Turnerbund nun also von der erneuten dicken Überraschung und dem Einzug ins Halbfinale dieses lukrativen Wettbewerbs – schließlich steht am Ende für den Cupgewinner die Qualifikation für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals in der nächsten Saison.

Wie hoch die Hürde Wilhelmshaven jedoch ist, zeigte der Regionalligist vor zweieinhalb Wochen: Gegen Champions League-Finalist Borussia Dortmund ertrotzte sich das Team ein 0:3 und ärgerte die Klopp-Elf lange Zeit. „Dieses Erlebnis hat sich in den Köpfen eingebrannt. Das wollen sie natürlich bald wieder genießen und werden uns schon allein deshalb nicht auf die leichte Schulter nehmen,“ schminkt sich TBU-Coach Andre Schmitz einen überheblichen Kontrahenten ab. Und dass die Nordseestädter den Oberligisten wohl am Sonntag in Osnabrück beobachten ließen, untermauert die Wertschätzung, die der morgige Gastgeber nicht erst durch den Überraschungs-Coup gegen Meppen erfährt.

Dennoch sieht sich Schmitz als krassen Außenseiter: „Wer Dortmund die Stirn bietet, hat schon einiges drauf. Der SVW verfügt über eine junge Truppe, die zahlreiche gute Fußballer in ihren Reihen hat. Da müssen wir schon einen Sahnetag erwischen und bei denen muss einiges schief laufen.“ Bangemachen ist aber nicht angesagt bei den Hausherren dieses Sicherheitsspiels: „Wir wollen unseren TBU-Fußball zeigen und werden sehen, was dabei herauskommt. Wenn wir es schaffen, einen frühen Rückstand zu vermeiden und Wilhelmshaven von unserem Tor fern halten können, gibt es vielleicht eine Chance.“

Personell kann Schmitz aus dem Vollen schöpfen. Offen bleibt lediglich, ob der lange verletzte Sebastian Koltonowski schon wieder in den Kader rutscht oder nach seinem Einsatz für die Zweite bis zum Punktspiel am Sonnabend gegen FT Braunschweig warten muss. Sicher indes: Benjamin Titz erhält seinen Platz in der Startelf zurück. Schmitz: „Er ist im Vollbesitz seiner Kräfte und soll uns mit seinen starken Standards helfen.“ · vde

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