Verdener Segelflieger starten ab Himmelfahrt bei Bezirksmeisterschaften

Titelträger der Vorjahre am Start

Mit einem starken Team startet der Verdener Luftfahrt-Verein beim Gerd-Zeiger-Vergleichsfliegen, der inoffiziellen Bezirksmeisterschaft. Unter anderem geht Titelverteidiger Norbert Dellinger an den Start.

Verden – Die Titelträger der vergangenen Jahre stehen im Aufgebot, Landesmeister und Teilnehmer an Deutschen Meisterschaften ebenfalls. Und dennoch sehen sich Verdens Segelflieger vor den inoffiziellen Bezirksmeisterschaften, dem Gerd-Zeiger-Vergleichsfliegen, von Himmelfahrt bis zum Sonntag in Stade nicht unbedingt in der Favoritenrolle. „Die Leistungsträger der Vereine liegen eng beieinander. Da kann es schnell vorbei sein, wenn man mal nicht den optimalen Weg in der Thermik findet,“ sagt Vorstandsmitglied Florian Wolbers.

Die Verdener Piloten haben einiges an Lorbeeren zu verteidigen. Seit 2014 gewannen sie jeweils den Hauptwettbewerb, wobei jedes Mal ein anderer ganz oben auf dem Treppchen stand, und im vergangenen Jahr gelang sogar ein Doppelsieg. Drei von ihnen, Sebastian Petrat, Bastian Kuls und Norbert Dellinger, gehen auch dieses Mal an den Start. Einzig Patrick Siemens pausiert, er sieht dieser Tage Vaterfreuden entgegen. Florian Wolbers, Santos Blume, Jan-Niclas Stadtlander und Axel Zieseniß vervollständigen das Verdener Aufgebot, das nach dem Gastgeber das größte ist bei diesen Wettbewerben.

Insgesamt betrachten die Verdener Piloten das Vergleichsfliegen als erste Standort-Bestimmung der Saison. Bastian Kuls gelang bereits ein Flug über 711 Kilometer und Santos Blume über 586 Kilometer. Gestartet wird an allen vier Tagen bei Thermikbeginn. Per Flugzeugschlepp werden die Segelflieger auf Höhen von rund 500 Metern gebracht, ehe die Piloten nach Aufwinden suchen, weiter an Höhe gewinnen und schließlich zu Dreiecksflügen starten. Die Lüneburger Heide, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt gelten als mögliche Ziele, ehe es wieder auf die Rückreise geht. Wer die weiteste Strecke zurücklegt, die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht und zu guter Letzt auch noch nach Stade zurückkehrt, gewinnt den Wettbewerb.

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