Gestern Abend: RW-Keeper pariert beim 0:0 im Kreisliga-Hit Helms’ Strafstoß

Titel vertagt – aber Avanas hält Uphusen II auf Distanz

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Schneller als Uphusens Ibrahima Bah war hier Behcet Kaldirici (r.). Im Kreisliga-Hit kam Achim gestern aber nur zum 0:0. 

Uphusen - Von Ulf von der Eltz. Sie hätten noch einmal für große Spannung im Kreisliga-Titelrennen sorgen können – aber die Fußballer des TB Uphusen II verschenkten gestern Abend beim 0:0 gegen den 1. FC Rot-Weiß Achim leichtfertig den Sieg.

Den Dreier hatte Lüder Helms auf dem Schlappen, der Stürmer scheiterte jedoch mit einem von Aydin Burc gegen Lukaz Ciosanski verursachten Foulstrafstoß an Mustafa Avanas (83.). Den Nachschuss setzte Ibrahima Bah knapp daneben. So hält die Senci-Elf dank ihres Keepers bei neun Zählern Vorsprung weiter alle Trümpfe im Meisterschaftspoker in den Händen – schon ein Remis am Sonntag im Heimspiel gegen den TSV Otterstedt lässt den Traum vom Bezirksliga-Aufstieg wahr werden.

Klar, dass Faruk Senci seine Nummer eins hervor hob: „Er hat nicht nur beim Elfmeter sein ganzes Können gezeigt, sondern auch sonst eine Bierruhe ausgestrahlt.“ Der RW-Coach sah letztlich trotz überlegen geführter erster Hälfte sogar ein glückliches Remis für den designierten Meister: „Eigentlich muss Uphusen so eine Chance nutzen. Aber es war ein Top-Kreisliga-Spiel mit viel Dramatik, das wir schon vorher hätten entscheiden können.“

Sein Gegenüber Sascha Bischoff haderte ein wenig angesichts des starken zweiten Durchgangs seiner Elf: „Da haben wir Achim von Beginn an eingeschnürt. Selbst von der frühen Gelb-Roten Karte für Bülent Kaksi haben wir uns nicht beirren lassen.“ Der Abwehr-Routinier war von Schiri Marcel Thalmann wegen Meckerns unter die Dusche geschickt worden (66.). Die neben dem Strafstoß dickste Chance vergab Ali Hazimeh, als er sich die Kugel erkämpfte, frei aufs Tor zulief, letztlich aber am Pfosten vorbei schob (72.). Der Mittelfeld-Mann heimste dennoch ein Sonderlob von Bischoff ein: „Er hat auf der linken Seite mächtig für Wirbel gesorgt.“

In Bedrängnis waren die Achimer gekommen, weil sie in Hälfte eins Hochkaräter durch Alma, der ebenso am starken TBU-Keeper Bastian Rosilius scheiterte (11.) wie Behcet Kaldirici (24.), Damir Begic (19., Pfosten) und Abit Kaldirici (21., knapp vorbei) vergaben. Der Primus nahm sich auch selbst die numerische Überlegenheit, als Ibo Lailo Gelb-Rot sah (72.). Allerdings war sich der Stürmer keiner Schuld bewusst: „Ich habe nicht gemeckert oder etwas gesagt, sondern einfach nur gelächelt.“ Selbst in dieser Hinsicht endete das interessante Gipfeltreffen mit einem Remis – klarer Vorteil jedoch RW Achim, das seinen Matchball behält.

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