Tischtennis-Verbandsligist TV Oyten entzaubert Tabellenführer Lutten

Feldt-Show der krönende Abschluss – 9:7

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Ersatzmann Julius Feldt avancierte zum Matchwinner beim Oytener 9:7-Erfolg in Lutten.

Oyten - Was war das für ein Auftritt? Ohne den verletzten Rico Buchholz als krasser Außenseiter zum Tabellenführer TuS Lutten gereist, bejubelten die TT-Herren des TV Oyten am Ende einen kaum für möglich gehaltenen 9:7-Erfolg. Damit meldete sich das Team um Fabian Kramer eindrucksvoll zurück im Kampf um den Klassenerhalt in der Verbandsliga.

„Das war eine überragende Mannschaftsleistung. In dieser Form müssen wir uns vor niemanden mehr verstecken. Ein Sonderlob hat sicher Julius Feldt verdient, der als Ersatzmann im Abschlussdoppel zum besten Spieler mutierte“, fand Kramer kaum die richtigen Worte für die Vorstellung des Youngsters an der Seite seines Bruders Jonathan. Zumal die Gäste aus Oyten bereits nach dem erreichten Unentschieden feierten, als hätten sie soeben den Titel geholt. Aber erst einmal so richtig in Fahrt, gab es auch im entscheidenden Doppel kein Halten mehr. Dabei ließen sich die Feldt-Brüder auch vom 1:2-Rückstand gegen Schlicker/Bahns – das wohl stärkste Doppel der Liga – nicht beeindrucken, sondern lieferten den Gastgebern einen Kampf um jeden Ball. Und das wurde belohnt. Nachdem die Oytener ihren dritten Satzball zum 13:11 genutzt hatten, gab es im fünften Durchgang kein Halten mehr – 5:0. Zwar verkürzte Lutten nach einer Auszeit auf 4:5, doch in der Folge lief Julius Feldt regelrecht heiß. Auch die gefürchteten Aufschläge von Schlicker stellten für ihn keine Hürde dar und nach dem 11:5-Erfolg war der Paukenschlag zum 9:7 endgültig perfekt. „Das war ein deutliches Signal an unsere Konkurrenz. Auf alle Fälle haben wir es jetzt wieder selber in der Hand“, ist der Klassenerhalt für Fabian Kramer nun keine Utopie mehr.

Vor den ersten Ballwechseln hatte es in Lutten zunächst danach ausgesehen, als hätten sich die Oytener verpokert. Denn um der starken Kombination Schlicker/Bahns aus dem Weg zu gehen, wurden Peter Igel/ Marco Gluza nichts als Spitzendoppel nominiert. Allerdings ging das nach hinten los, denn da auf Seiten der Gastgeber mit Tim Ackermann die Nummer zwei fehlte, trafen beide Paarungen dann doch gleich aufeinander. Zwar wurde der erste Satz verloren, doch dann kamen die Oytener immer besser ins Spiel und brachten den Luttenern die zweite Niederlage bei. Da auch die Feldts gewannen, hieß es 2:1. Auch der 4:5-Rückstand nach der ersten Einzelrunde sorgte keinesfalls für Ernüchterung im Lager des TVO. Ganz im Gegenteil. Zumal Peter Igel im Duell der Spitzenspieler gegen Kacerauskas die Nerven bewahrte. Nachdem er den ersten Satz 13:11 gewonnen hatte, ließ er sich auch von einem 3:8 nicht beeindrucken und gewann jeweils 11:9 zum 5:5. Und es kam noch besser. Marco Gluza hatte gegen Schlicker das nötige Glück auf seiner Seite und gewann in fünf Sätzen – 6:5. Aber damit nicht genug. Hatte Jonathan Feldt gegen den nahezu fehlerlos agierenden Dubs die ersten beiden Sätze verloren, spielte sich „Johnny“ anschließend in einen Rausch und gestattete seinem Gegner in den folgenden drei Durchgängen nur noch 14 Punkte. Dennoch wurde es noch einmal eng, denn sowohl Fabian Kramer als auch Arne Fichtner mussten sich geschlagen geben – 7:7. Somit lag es nun an Julius Feldt, dem TVO zumindest schon mal einen Punkt zu sichern. Und das gelang in beeindruckender Weise gegen Lange, der beim 0:3 ohne Chance blieb. Und erstmal so richtig heiß gelaufen, drehte Feldt im abschließenden Doppel an der Seite seines Bruders dann am ganz großen Rad.

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