FSV Langwedel-Völkersen verabschiedet sich mit 3:1-Erfolg in die Winterpause / Gäste lassen beste Chancen aus

Tino Heimbruch trifft Visselhövede zweimal bis ins Mark

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Gehörte gestern einmal mehr zu den auffälligsten Akteuren beim 3:1-Sieg des FSV Langwedel: Daniel Throl. ·

Langwedel - Von Frank von StadenWährend sich der FSV Langwedel-Völkersen nach dem doch glücklichen 3:1 (1:0)-Erfolg gestern Nachmittag im Aufsteigerduell gegen den VfL Visselhövede attestieren lassen darf, dass er in der Bezirksliga gut eingeschlagen hat und mit nun 30 Punkten und Tabellenplatz sechs ganz beruhigt die Winterpause angehen kann, versinkt der Gast mehr und mehr im Abstiegssumpf.

„Und das, obwohl auch hier für uns wieder mal viel mehr drin gewesen wäre“, haderte da später VfL-Coach Peter Norden, der mit seinem Team mit nur 16 Zählern auf Rang 14 überwintern wird.

Auch Langwedels Trainer Sascha Lindhorst gestand, dass die Partie durchaus auch anders hätte ausgehen können: „Wir wussten, dass Visselhövede beißen würde. Doch da haben wir gut mitgehalten und letztlich zur richtige Zeit die Tore gemacht. Über ein Remis aber hätten wir uns auch nicht beklagen können.“ Warum, dass wusste Peter Norden nur zu genau: „Wir hatten ja beste Chancen, doch die haben wir bis auf ein einziges Mal leichtfertig liegen lassen. Wer so viele Möglichkeiten auslässt, der kann nicht gewinnen!“

Vor allem im zweiten Abschnitt präsentierten sich die Gäste dabei als Chancentod. Zweimal tauchte da Kapitän Thomas Heidler vor dem FSV-Gehäuse auf, scheiterte aber am Außenpfosten (50.) und an Keeper Stefan Adler (70.). Etwas besser machte es zumindest Adam Rosynek, der kurz nach dem Wiederanpfiff zum 1:1 ausgleichen durfte (47.), dann aber wenig später nach feinem Konter die Kugel völlig blank übers Tor donnerte (55.). „Da hatten wir schon Glück“, atmete Lindhorst bei diesen Szenen tief durch. Er aber konnte sich auf die Treffsicherheit seiner Stürmer verlassen. Vor allem wieder einmal auf Tino Heimbruch. So in der 44. Minute, als der sich das Leder an der Außenlinie eroberte, zu einem Sololauf ansetzte und das Sportgerät aus 16 Metern noch leicht abgefälscht in die Maschen wuchtete. Und auch beim 3:1 (81.) zeigte er das feine Näschen eines Mittelstürmers. Denn nach einem Alleingang des starken Daniel Throl schaltete Heimbruch nach dessen Rückpass von der Grundlinie am schnellsten aus der Nahdistanz. Die Entscheidung. Den Treffer zum 2:1 besorgte zuvor der Passgeber selbst. Nach einer zweifelhaften Strafstoßentscheidung des ansonsten guten Unparteiischen Thilo Bade (Tostedt) – nach einem zu kurzen Rückpass hatte VfL-Keeper Hendrik Meinke den nachsetzenden Bastian Heimbruch leicht touchiert – zeigte der Mittelfeldspieler keine Nerven (60.). „Langwedel hat es letztlich auch clever gemacht, war in den entscheidenden Situationen einfach schneller, wacher“, so Norden.

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