Achim/Baden III kassiert 28:34 / Daverdens Reserve verliert das Gipfeltreffen in Bremen – 18:22

Tim Borm hadert mit der Angriffsleistung

Auch wenn Achim/Badens Tim Birnbaum den Gästen einmal entwischt ist, kassierte der zweifache Torschütze am Ende mit seinem Team eine 28:34-Niederlage.
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Auch wenn Achim/Badens Tim Birnbaum den Gästen einmal entwischt ist, kassierte der zweifache Torschütze am Ende mit seinem Team eine 28:34-Niederlage.

Achim/Baden – Im Spitzenspiel der Handball-Landesklasse musste sich der TSV Daverden II 18:22 beim Tabellenführer SVGO Bremen geschlagen geben musste. Unerwartet deutlich unterlag die SG Achim/Baden III vor eigener Kulisse beim 28:34 gegen die SG Buntentor/Neustadt.

SG Achim/Baden III - SG Buntentor/Neustadt 28:34 (15:15). Entscheidend für die letztliche Niederlage war der Auftakt in die zweite Halbzeit. Da leisteten sich die Gastgeber gleich vier technische Fehler. Und die wurden konsequent bestraft – 17:21 (39.). „Leider hat sich das dann auch bis zum Ende so durchgezogen“, ärgerte sich Tim Borm über die zu hohe Fehlerquote im Spiel seiner Mannschaft. Auch die Umstellung auf eine offensivere Abwehr sorgte nicht mehr für die erhoffte Wende. „Das Ergebnis hätte nicht so hoch ausfallen müssen. Wir haben die Partie eindeutig im Angriff verloren, obwohl das ansonsten unsere Stärke ist“, haderte der zehnfache Torschütze Borm. „Aber ich muss auch sagen, dass die Bremer für mich zu Unrecht im Tabellenkeller stehen.“

SVGO Bremen - TSV Daverden II 22:18 (10:10). „So unzufrieden bin ich gar nicht. Die Einstellung und der Kampf haben definitiv gestimmt. Allerdings haben wir zu viele Chancen nicht genutzt“, war das der Knackpunkt für Daverdens Trainer Gerd Meyer. Im Duell zweier gleichstarker Teams war der angerührte Deckungsbeton der Nordbremer am Ende dann etwas widerstandsfähiger als Daverdens Werkstoff. Vor allem der hünenhafte Innenblock der SVGO war kaum zu knacken. Dennoch wäre eine Partie mit lediglich 22 Gegentreffern durchaus auch zu gewinnen.

In einem abwechslungsreichen ersten Durchgang markierte Niklas Bodenstab mit seinem einzigen Treffer die 9:8-Führung. Doch zur Pause war beim 10:10 wieder alles ausgeglichen. Im zweiten Abschnitt agierten die Gastgeber etwas griffiger und nicht von ungefähr traf der elffache Torschütze Jonas Pfeiffer zum 16:13 (42.). Erneut Pfeiffer sorgte beim 19:15 sieben Minuten vor dem Ende für mehr als die Vorentscheidung. „Das wirft uns nicht um. Viel wichtiger sind die nächsten Partien gegen Phoenix und Bruchhausen. Aber darauf müssen wir ja nun erst einmal warten“, spielte Meyer auf die nun folgende Unterbrechung der Saison an, die erst im Januar wieder aufgenommen werden soll.  bjl

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