31:27 – Daverden II gewinnt Topspiel gegen Woltmershausen / TVO belohnt sich

Thomas Müller spricht von „Kreisoberliga Weltklasse“

Daverden - Mit einer herausragenden Deckungsleistung im zweiten Abschnitt hat sich Handball-Kreisoberligist TSV Daverden II im Verfolgerduell gegen den TS Woltmershausen mit 31:27 durchgesetzt. Dagegen strauchelte der TSV Intschede, während der TV Oyten sowie der TSV Ottersberg Siege einfuhren.

Daverden II - Woltmershausen 31:27 (16:17). „Nur zehn Gegentore in der zweiten Hälfte waren der Schlüssel zum Erfolg“, freute sich Daverdens Übungsleiter Thomas Müller. In einem Spiel auf „Kreisoberliga Weltklasse-Niveau“ (O-Ton Müller) ware die Gastgeber am Ende das etwas nervenstärkere Team. In einem temporeichen Spiel vor über 100 Zuschauern am „Daverden-Tag“ lieferte sich das Müller-Team gegen den Tabellenzweiten einen Kampf auf Biegen und Brechen. Nach dem 20:20 (39.) gewann Daverden Oberwasser und setzte sich dank seines aufmerksamen Keepers Christoph Meyer auf 29:26 (57.) ab. Torschütze war Bastian Kirst, der damit seine tolle Partie in der Rückraummitte krönte. Bemerkenswert: Beim 25:23 (53.) warf Woltmershausen ein Tor, das keines war. Die Unparteiischen erkannten dieses an, doch die Pusdorfer blieben sportlich fair und ließen das Phantom-Tor nicht zählen. Sicher nicht selbstverständlich.

Brinkum II - Oyten 23:27 (11:14). Einen überlebenswichtigen Erfolg fuhr das Team von Karen und Jens Haase in der Fremde ein. „Endlich haben sich die Jungs mal selbst belohnt und über 60 Minuten vernünftig gespielt“, atmete das TVO-Trainerduo kräftig durch. Bis zum 5:5 (14.) lief es noch pari, doch dann setzte sich Oyten ab. Nach dem Wechsel eine Schwächephase, aus der Brinkum kein Kapital schlug, weil es ähnlich schwach im Angriff agierte. Nach der 21:18-Führung (46.) unternahm der TVO den entscheidenden Vorstoß zum 23:18 (52.) – die Vorentscheidung.

TSV Ottersberg - SC Twistringen 37:27 (21:13). Obwohl die Gastgeber in Sachen Siebenmeter und Zeitstrafen deutlich das Nachsehen hatten, fuhr der Tabellenführer einen souveränen Sieg ein. „Wir konnten uns sogar den Luxus erlauben Thomas Cordes ab der zehnten Minute zu schonen“, nahm Ottersbergs Trainer Reinhard Knust Rücksicht auf die Zahn-OP seines Schlüsselspielers, die aufgrund eines ausgeschlagenen Schneidezahns aus dem Hinspiel vor drei Wochen nötig war. Das Knust-Team baute seinen Vorteil stetig aus und warf beim 32:20 (48.) den höchsten Vorteil heraus. „Als Tabellenführer fühlen wir uns gut“, schmunzelte „Brötchen“.

Bremen-Ost II - Intschede 28:23 (11:13). Eine völlig unnötige Niederlage kassierte das Team von Norbert Dunekacke: „Wir haben uns selber geschlagen.“ Dabei lag Intschede im ersten Abschnitt vorne und erlaubte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts drei Fehlpässe. Noch schlimmer wurde es beim 18:18 (44.), als die Gäste in Überzahl zwei Gegentreffer schlucken mussten. Dunekacke: „Wir haben hart erkämpfte Bälle immer unmotiviert weggeworfen.“ Daher war es auch nicht verwunderlich, dass seinem Team dieses Mal keine Afholjagd glückte. · bjl

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