4:1 über abstiegsbedrohten VfL Visselhövede / Ergebnis hätte weitaus höher ausfallen müssen

Thiel bringt TSV Bassen in die Spur

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Bassens Florian Thiel trifft hier zum 1:1 gegen den VfL. Teamkollege Tobias Stripling schaut gebannt zu. ·

Bassen - Von Frank von StadenDrei Spieltage vor Saisonende scheint der Bezirksliga-Tabellenführer TSV Bassen so langsam wieder in die Erfolgsspur zu finden. Zwar bekleckerten sich die Grün-Roten beim 4:1 (1:1)-Erfolg gegen den abstiegsbedrohten VfL Visselhövede über weite Strecken nicht gerade mit Ruhm, doch war im Spiel des designierten Aufsteigers wieder Wille und Laufbereitschaft zu erkennen.

So glaubte dann nach Spielschluss Trainer Marco Holsten auch, endlich wieder den TSV Bassen aus der Hinrunde gesehen zu haben, „der das richtige Zeichen gesetzt hat.“ Doch auch der Übungsleiter wusste gestern nach dem Abpfiff natürlich, dass noch längst nicht wieder alles glänzte, was in der Hinrunde noch Gold war. Vor allem in der Deckung offenbarten die Hausherren bei den wenigen Angriffen der Gäste, die diese aber sehr konstruktiv vortrugen, Schwächen. So beim 0:1 (20.), das Eugen Maier erzielen durfte und bei dem vor allem Innenverteidiger Dennis Wiedekamp alles andere als gut aussah. „Ja, da hat es wieder einmal überhaupt nicht gepasst“, knurrte dann Holsten auch später. Nur gut, dass Goalgetter Florian Thiel die Platzherren mit dem 1:1 (35.) relativ schnell wieder in die Spur brachte.

Danach kam der TSV-Zug dann so langsam ins Rollen, hatte Fikret Karaca, der zusammen mit Mirko Lüders wieder sehr bissig auf der Doppel-Sechs agierte, noch vor dem Wechsel die Führung auf dem Fuß, als er in der 40. Minute nur den Pfosten traf.

Im zweiten Abschnitt bäumten sich die Gäste dann noch einmal kurzfristig auf, mussten dann aber früh das 1:2 durch Malte Denecke durch einen feinen Heber schlucken (50.). Als dann Mirko Lüders volley nach Wiedekamp-Zuspiel auf 3:1 (67.) erhöhte, war die Messe gelesen. Danach durften sich die Visselhöveder bei ihrem angeschlagenen Keeper Michel Brückner bedanken (rasselte im ersten Abschnitt mit Florian Thiel zusammen), dass am Ende nur noch Thiel in die Maschen traf und damit nun wieder alleiniger Anführer der Torjägerliste mit jetzt 21 Buden ist (75.). Vor allem der starke Malte Denecke hätte das Ergebnis noch sehr viel höher schrauben können, „doch wollte ich die Erwartungen nicht gleich zu hoch schrauben“, grinste der Mittelfeldspieler nach dem Abpfiff.

Ein Lob hatte Marco Holsten dann später auch für den Gegner parat: „So, wie sich der VfL Visselhövede hier vorgestellt hat, werden die nicht absteigen!“

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