Thedinghauser will bei Rallye Dakar Zielrampe unbedingt aus eigener Kraft erreichen

Jürgen Schröder: „Bloß kein Risiko mehr“

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Ob schnelles oder kurvenreiches Terrain: Die Schröders meisterten die 11. Dakar-Etappe problemlos.

Thedinghausen - Die drittletzte Etappe der Rallye Dakar 2015, die durch das nordwestliche Argentinien von Salta nach Termas de Rio Hondo führte, war zwar mit 194 Wertungskilometern nicht sehr lang, doch steckte sie voller Tücken. Schnelle Abschnitte wechselten sich oft mit engen Kurven ab.

Alles aber kein Problem für die beiden Thedinghausener Jürgen und Daniel Schröder mit ihrem Nissan Navara, die nach 2:08:59 die Zielflagge in Termas de Rio sahen und Platz 36 belegten.

Damit lagen sie nur gerade einmal 15:49 Minuten hinter dem erneut überragenden Sieger Al-Attiyah (Quatar) mit seinem „Mini“. „Für uns war es endlich wieder einmal eine ruhige Etappe. Das Auto lief super und wir hatten auch keinerlei Probleme, den richtigen Weg zu finden. Wir gehen jetzt auf den abschließenden beiden Etappen kein Risiko mehr ein, denn der 39. Platz im Gesamtklassement ist sicher, wenn wir keine Probleme mehr bekommen. Wir wollen unbedingt die Zielrampe in Buenos Aires aus eigener Kraft erreichen“, verspricht Jürgen Schröder. Hinter Nasser Al-Attiyah wurde auf dieser Etappe der Argentinier Orlando Terranova mit seinem Toyota mit einem Rückstand von nur 27 Sekunden Zweiter. In der Gesamtwertung führt weiterhin der 44-jährige Quatani Nasser Al-Attiyah, der nach seinem Sieg 2011 vor dem zweiten Triumph steht, mit fast einer halben Stunde Vorsprung vor dem Südafrikaner Giniel De Villiers mit Toyota. Nicht mehr an den Start ging Vorjahrssieger Nani Roma. Der Spanier hatte sich in der zehnten Etappe überschlagen und seinen „Mini“ stark beschädigt.

Die vorletzte Etappe auf dem Weg nach Buenos Aires führt über insgesamt 1024 Kilometer von Termas Rio Hondo nach Rosario. Sie ist noch einmal eine richtige Herausforderung für alle sich noch im Rennen befindlichen Teilnehmer. Rosario ist nach Buenos Aires und Cordoba die drittgrößte Stadt Argentiniens und hat knapp eine Millionen Einwohner. Die rund 300 Kilometer lange Sonderprüfung auf der zwölften Etappe führt über steinige Feldwege und die Piloten müssen darauf achten, exakt dem „Roadbook“ zu folgen. Auf lange gerade Strecken folgen 90 Grad-Abzweige. Dabei ist es enorm wichtig, die richtige von mehreren verschiedenen Möglichkeiten zu erwischen. Das letzte Camp vor der Zielankunft in Buenos Aires schlägt der Rallyetross dann am Abend in Rosario auf.

jho

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