Thedinghauser verbessern sich bei Rallye Dakar auf Rang 28 / Camp überspült

Schröder stöhnt: „Etappen sind viel zu kurz für uns“

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So sieht es im Camp aus – da denkt Jürgen Schröder eher über eine Schwimmmeisterschaft nach.

Thedinghausen - Für das Thedinghauser Duo Jürgen und Daniel Schröder verlief die dritte Dakar-Etappe von Termas Rio Hondo nach San Salvadore de Jujuy am Mittwoch problemlos. Das Duo aus Thedinghausen belegte in seinem Nissan Navara V8 Platz 29 und verbesserte sich in der Gesamtwertung der schwersten Rallye der Welt auf Rang 28.

Von den ursprünglich 314 geplanten Kilometern dieser Sonderprüfung blieben nach der Kürzung wegen schlechter Bedingungen durch den Dauerregen noch knapp 220 übrig. Der Nissan der beiden Norddeutschen verrichtete seine Arbeit klaglos – das Profil der Sonderprüfung stellte an den Co-Piloten Daniel Schröder keinerlei Herausforderungen. Schnelle, breite Pisten wie man sie aus der WRC kennt, bevorteilten die Piloten aus eben dieser. So konnte der neunmalige WRC-Weltmeister Sebastian Loeb (Peugeot) seinen Tagessieg von Dienstag wiederholen.

Jürgen Schröder zeigt sich unzufrieden mit den Gegebenheiten und stöhnt: „Für uns sind diese Etappen viel zu kurz. Wir sind hier um eine Marathonrallye zu fahren und nicht eine Baja. Außerdem stellen diese bisherigen Teilstücke keinerlei Ansprüche an den Co-Piloten. Hier im Camp könnten wir eine Schwimmmeisterschaft austragen, es regnet aus Kübeln und die Mechaniker liegen beim Service an den Autos im Wasser.“

Durch die FIA-Regel, dass gesetzte Fahrer wie Terranova und Roma im vorderen Feld starten dürfen, verloren Jürgen und Daniel drei Startplätze und gingen von Rang 30 in die dritte Etappe. Zudem kassieren sie eine Zeitstrafe von vier Minuten wegen Nichteinhaltung einer Geschwindigkeitsbeschränkung.

vde

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