Thedinghauser Rallye-Duo meistert die 11. Etappe bei der Dakar aber ohne Probleme

Schreckmoment: GPS-Tracker verliert Schröders

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Schweres Geläuf für den Nissan der Schröders auf dem Weg von La Rioja nach San Juan.

Thedinghausen - Die 11. Etappe bei der Rallye Dakar war wieder einmal ganz nach dem Geschmack des Thedinghauser Vater-Sohn-Duos Jürgen und Daniel Schröder. Dieses Mal führte die Strecke von La Rioja nach San Juan. Insgesamt meisterten die Motorsportler 712 Kilometer, von denen 431 als Spezialprüfung ausgeschrieben waren.

Dünen, Sand, Schotter und schwierige Navigation – für die Thedinghauser genau die richtige Herausforderung. Allerdings beackerten die Schröders in ihrem Nissan Navara V8, der diese Strecke ohne jeden Schaden überstand und problemlos die 431 Kilometer Sonderprüfung absolvierte, mehr harten als weichen Untergrund. Letztlich beendete das Vater-Sohn-Team diesen elfte Rundkurs auf dem 31. Platz in der Tageswertung, was in der Gesamtwertung der Rallye Dakar Platz 39 bedeutet. Vor dem Schlussakkord liegen die Thedinghauser 18:58:13 Stunden hinter dem derzeit führenden Duo Stéphane Peterhansel/Jean Paul Cottret (Frankreich) im Peugeot, die bisher für die Gesamtstrecke 37:42:20 Stunden benötigten. Etwas mehr als 50 Minuten dahinter rangiert der Katarer Nasser al-Attijah mit seinem französischen Co-Piloten Matthieu Baumel im Mini.

Völlig erschöpft zeigte sich nach Zielankunft in San Juan Jürgen Schröder: „Das war heute für uns der härteste Tag. Die Hitze und die schwierige Navigation waren richtig hart.“ Kräftig durchatmen hieß es dagegen für die Mechaniker-Crew des PS Laser Racing-Teams, die im Camp auf ihre beiden Protagonisten sehnsüchtig wartete. Denn durch ein Problem mit ihrem GPS-Tracker hatte die Crew den Nissan Navara vom Bildschirm verloren, war er auch nach dem Kontrollpunkt 2 nicht mehr in den Wertungslisten aufgetaucht. Und so gab es dann auch erst im Zielraum Entwarnung, als Jürgen und Navigator Daniel Schröder mit ihrem Offroader ohne Blessuren einfuhren.

vst

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