Thedinghauser Motorsport-Duo beendet Rallye Dakar auf starkem 37. Platz / Kurzer Schock auf vorletzter Etappe

Schröders sehen Zielflagge in Buenos Aires

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Doch etwas mitgenommen sah der Nissan Navara der Schröders nach einem Unfall auf der zwölften Etappe aus.

Thedinghausen - Von Jürgen Honebein. Geschafft: Nach den letzten beiden Etappen der Rallye Dakar 2015 sahen Jürgen und Daniel Schröder (Thedinghausen) jeweils die erhoffte Zielflagge und gehörten damit mit ihrem Nissan Navara zu den 66 von 138 gestarteten Autos, die Buenos Aires wieder heil erreichten. Im Gesamtklassement belegte das Duo bei seiner ersten Dakar-Rallye als Team einen sehr guten 37. Platz.

Sicher wäre sogar ein Rang unter den besten 25 Teams möglich gewesen, wenn Vater und Sohn nicht auf einigen Etappen so viel Pech gehabt und dadurch viele Stunden verloren hätten. Aber das Hauptziel Wiederankunft am 17. Januar in Buenos Aires wurde auf den 13 schweren Etappen über insgesamt 9111 Kilometer hervorragend gemeistert, so dass nach der Siegerehrung alle Teilnehmer es erst einmal verdientermaßen so richtig krachen ließen. Gesamtsieger wurde in einer Zeit von 40:32:25 Stunden souverän der Qatani Nasser Al-Attiyah, der die Dakar- Rallye schon einmal 2011 gewonnen hatte, mit seinem „Mini“. Er hatte über 35 Minuten Vorsprung vor dem Südafrikaner Giniel De Villiers, der den Rückstand mit seinem Toyota auf Al-Attiyah nie entscheidend verkürzen konnte. Platz drei belegte der Pole Krzysztof Holowczyc mit seinem „Mini“. Jürgen und Daniel Schröder benötigten für die 13 Etappen übrigens 58:48:50 Stunden.

Fast wäre auf dem vorletzten Abschnitt von Termas de Rio Hondo nach Rosario, der vom Argentinier Orlando Terranova (Mini) gewonnen wurde, das Aus für die Schröders gekommen. Denn auf dem ersten Teilstück, das einer Wertungsprüfung einer Rallye-WM ähnelte, waren sie sehr schnell unterwegs. Die Piste glich alles andere als einer Offroadstrecke. Sie hatte für alle Teilnehmer einige Überraschungen parat. Lange Geraden, enge Kurven und große Steinbrocken machten den Piloten das Leben schwer. „In einer Kurve, die im Roadbook anders beschrieben war, gerieten wir zu weit nach außen und der Navara kippte auf die rechte Seite. Ein paar Zuschauer halfen uns wieder auf die Räder. Nachdem wir den Nissan durchgesehen hatten und bis auf ein paar fehlende Plastikteile alles in Ordnung war, konnten wir Gott sei Dank unsere Fahrt fortsetzen“, atmete Jürgen Schröder später auf. Im Camp erfuhr er, dass auch andere Piloten an dieser Stelle arge Schwierigkeiten hatten. „Nach diesem Aha-Erlebnis wollten wir unbedingt die Zielrampe in Buenos Aires sehen, was uns dann ja auch gelungen ist“, freute sich Daniel Schröder. Am Ende reichte es auf dieser 12. Etappe immerhin noch zu Platz 34.

Die abschließende Etappe von Rosario in die Hauptstadt Buenos Aires führte über 393 Kilometer, wovon noch einmal 174 Kilometer in die Wertung einfließen sollten. Die vielen Regenfälle der vergangenen Tage machte das aber unmöglich, so dass es nur noch eine Wertungsprüfung über 34 Kilometer gab.

Jürgen und Daniel Schröder kamen auf der abschließenden Strecke auf Platz 33 ins Ziel. Die beiden Thedinghauser können stolz sein, mit ihrem Gefährt die über 9000 Kilometer vom 4. bis 17. Januar so gut gemeistert und das Ziel erreicht zu haben. Von 138 gestarteten Autos gelang das, wie bereits erwähnt, gerade einmal 66 Piloten.

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