Thedinghauser meistern vierte Dakar-Etappe ohne große Probleme / Sprung in der Gesamtwertung auf Rang 41

Schröders behalten in Wüste kühlen Kopf

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Für Jürgen (vorn) und Daniel Schröder heißt es bei der Rallye Dakar des Öfteren selbst Hand anlegen, wenn das Gefährt die ein oder andere Blessur erlitten hat.

Thedinghausen - Die Thedinghauser Jürgen und Daniel Schröder schlagen sich bei der Rallye Dakar weiterhin achtbar. Die vierte von insgesamt 13 Etappen war die bisher spannendste. Auf der so genannten „Wüsten-Etappe“, die über 909 Kilometer von Chilecito in Argentinien nach Copiapo in Chile führte und von denen 315 Kilometer in die Wertung kamen, belegten sie unter den 96 Teams in der Auto-Kategorie Platz 33 und verbesserten sich dadurch in der Gesamtwertung um mehr als zehn Plätze auf Rang 41.

Mit ihrem Nissan V, der in Südafrika entwickelt, gebaut und auch getestet wurde, lief es für sie bei dieser bisher schwierigsten Etappe insgesamt sehr gut. Nach dem Pech des Duos auf der zweiten Etappe, als durch staubigen Sand im Getriebe zwei von sechs Gänge ausfielen und sie nur mit großem Rückstand das Ziel erreichten sowie der guten Leistung bei der dritten Etappe, kommt es immer besser in Schwung. Da bereits 41 Fahrer in der Auto-Kategorie aufgeben mussten, fuhren noch 96 Teams die 594 Kilometer lange Verbindung zum Startpunkt der vierten Wertungsprüfung in Chile, wo die Zeitenjagd über insgesamt 315 Kilometer begann. Die Etappe führte unter anderem über den 4800 Meter hoch gelegenen Passo San Franzisco, eine wahre Tortur für Mensch und Maschine. Nach dem Start in 2500 Höhenmetern folgte eine Berg- und Talfahrt mit schwierigen Bergpässen. Im letzten Drittel dieser Etappe mussten Sand und Dünen in der Atacama-Wüste überwunden werden bevor der Zielort Copiago nach weit über drei Stunden erreicht wurde. Jürgen und Daniel Schröder erreichten das Ziel nach 3:59:38 Stunden und damit rund 50 Minuten hinter dem Sieger Nasser Al-Attiyah (Katar).

Der in der Gesamtwertung souverän führende Al-Attiyah kam mit seinem Mini nach 3:09:18 Stunden mit 2:40 Minuten Vorsprung vor dem bereits entthronten spanischen Titelverteidiger Joan Roma (Mini) und dem Südafrikaner Giniel De Villiers (Toyota) mit seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz ins Ziel. Jürgen und Daniel Schröder haben in der Gesamtwertung derzeit 6:06:40 Stunden Rückstand auf den Spitzenreiter.

Die fünfte Etappe der Rallye führt über 697 Kilometer von Copiapo nach Antofagasta, wobei insgesamt 458 Kilometer in die Wertung einfließen. Für Jürgen und Daniel Schröder geht es darum, ihren Platz in der Gesamtwertung möglichst weiter zu verbessern.

jho

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