16. JFK-Cup des MTV Riede

Herthas Paukenschlag

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Auch wenn der Spieler von Werder Bremen (17) in dieser Szene den Ball behauptet, war der spätere Turniersieger Hertha BSC Berlin dann doch eine Nummer zu groß.

Von Kai Caspers. Das obligatorische Siegerfoto – es musste beim 16. JFK-Cup des MTV Riede ein wenig auf sich warten lassen. Aus einem einfachen Grund. Die Youngster des Bundesligisten Hertha BSC hatten nach dem 4:1-Finalerfolg über Bayer 04 Leverkusen auf dem Podest ihre Fahne falsch rum gehalten.

Doch nachdem dieser kleine Fauxpas endlich ausgebügelt war, gab es auch kein Halten mehr. Unter tosendem Beifall von der voll besetzten Tribüne sowie einer Ladung aus der Konfettikanone wurden die Herthaner lautstark gefeiert und stemmten voller Stolz zu „We are the Champions“ den großen Siegerpott in die Höhe.

Der Spieler des Turniers: Leverkusens Adrie Mbome.

Etwas bedröppelter hatten da zuvor die Spieler von Bayer Leverkusen ausgesehen. Schließlich waren sie nach überragenden Leistungen als Favorit ins Finale gegangen. „Leider fehlte es dann bei uns an der nötigen Anspannung. Zudem hat Hertha das frühe Tor natürlich extrem in die Karten gespielt“, verwies Bayer-Trainer Tobias Greue auf das 0:1 nach gerade einmal zehn Sekunden.

Über eine stattliche Spende freut sich Oliver Wolf (l.), Vorsitzender des Vereins Hafensänger & Puffmusiker.

 „In der Folge waren die Berliner dann das bissigere Team und haben verdient gewonnen.“ Zwar keimte bei Bayer nach dem Anschlusstreffer zum 1:3 noch einmal Hoffnung auf, doch drei Minuten vor dem Ende beseitigte Hertha in einem hochklassigen Finale die letzten Zweifel. „Wir waren sicher nicht als Favorit in das Spiel gegangen. 

Leuchtende Augen machte Geburtstagskind Leon Deliormann.

Schließlich hatte Bayer zuvor alles gewonnen. Doch nach der knappen Niederlage in der Zwischenrunde waren wir richtig heiß und haben uns dann für den Einsatz belohnt“, strahlte Herthas Trainer Florian Kliche über das ganze Gesicht. Dennoch hatten auch die Leverkusener gewissen Grund zur Freude, denn mit Adrie Mbome stellten sie den „Man of the Cup“.

Auch wenn ihre Mannschaft nicht auf den vorderen Plätzen zu finden war, gebührte den lautstarken Fans des TSV Weyhe-Lahausen die Note eins.

Bester Torjäger wurde indes Tarek Zornic vom 1. FC Union Berlin. Zwar wollte ihm im Spiel um den dritten Platz beim 0:4 gegen US Torcy Paris kein Treffer gelingen, doch zuvor hatte Zornic – passend zu seiner Rückennummer – satte 15 Mal zugeschlagen.

Kai Boßmann (l.) und Danny Ohliger sorgten mit Maskottchen „Cupinio“ für tolle Stimmung.

Wie nicht anders zu erwarten, landeten die regionalen Vereine auf den Plätzen 17 bis 20. Aber das war kein Problem. „Für alle Jungs war das trotz der teilweise heftigen Niederlagen ein unvergessliches Erlebnis. Daher hatten alle extrem viel Spaß und haben vor allen Dingen den Austausch mit den Gastkindern genossen“, spielten die Ergebnisse für Burim Prcani von den JSG Löwen auch nur eine Nebenrolle. 

Bester Torschütze: Tarek Zornic von Union Berlin.

In die gleiche Kerbe schlug auch „Mr. JFK-Cup“ Danny Ohliger, der seit der ersten Veranstaltung dabei ist und dessen Stimme die Strapazen der vergangenen Tage im Rahmen der Siegerehrung deutlich anzuhören waren. „Natürlich können wir mit den großen Vereinen nicht mithalten. Dennoch wollen wir nach Möglichkeit allen unseren Kindern die Möglichkeit geben, dass sie einmal diese fantastische Atmosphäre genießen können“, gab das Mitglied des Organisationsteams zu verstehen. „Und die Tatsache, dass etliche Vereine bereits seit Jahren zu uns kommen, zeigt doch, dass wir einiges richtig machen. 

Den Siegerpott endlich in den Händen, gab es bei den Youngstern von Hertha BSC kein Halten mehr. 

Auch dieses Jahr gab es wieder jede Menge positive Rückmeldungen, sodass wir quasi mit dem Abbau schon wieder mit den Planungen für das kommende Jahr beginnen können“, galt sein Dank in erster Linie den vielen freiwilligen Helfern.

U11 Fußballturnier in der Gustav England Halle in Thedinghausen

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