2:2 gegen Achim / Niebuhr und Schönfeld vom Platz

TSV Thedinghausen: Derby endet mit Doppel-Rot

Thedinghausens Daniel Terentjew (l.) und Achims Patrick Bormann trafen beim 2:2.
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Zwei Torschützen im Duell: Thedinghausens Daniel Terentjew (l.) und Achims Patrick Bormann trafen beim 2:2.

Thedinghausen – Mit einem leistungsgerechten 2:2 (2:2), das für beide Teams allerdings zu wenig ist, trennten sich der TSV Thedinghausen und der TSV Achim am Sonntag im Bezirksliga-Derby.

Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern. Nach einem starken Ballgewinn steckte Jannis-Hendrik Lange einen schönen Ball auf Hendrik Günther durch, der frei vor Keeper Vincent Schicks auftauchte. Jedoch stand Günther hauchdünn im Abseits.

Nur einen kurzen Moment später jubelten dann die meisten der knapp 150 Zuschauer, Luca-Fabio Bormann schweißte einen Aufsetzer aus rund 20 Metern zum 1:0 ins Tor (11.). Ein Schuss, der nicht unhaltbar aussah für Schicks. Erst jetzt wachten die Achimer auf und bekamen einen Foulelfmeter zugesprochen. Theo Specker scheiterte zwar an Thedinghausens Schlussmann Claas Moeller, drückte aber den Abpraller zum 1:1 über die Linie (20.).

Terentjew und Schmidt treffen kurz vor der Pause

Die Gäste hätten in dieser Phase auch gut und gerne in Führung gehen können, doch Fabian Schmidt scheiterte am Pfosten und Stefan Schönfelds Freistoß strich knapp vorbei. Einen Kopfball von Schönfeld wehrte Moeller mit einer Monsterparade ab. Dafür waren die Thedinghäuser eiskalt. Günther setzte sich auf der rechten Seite klasse durch und spielte einen starken Pass in die Mitte, den Daniel Terentjew über die Linie grätschte – 2:1 (40.). Doch das war immer noch nicht alles in der ersten Halbzeit. Thedinghausens Philipp Neugebauer vertändelte den Ball im Vorwärtsgang, Achims Kapitän Patrick Bormann nahm die Kugel auf, spielte einen perfekt getimten Pass auf Schmidt, der frei vor dem Tor die Ruhe behielt und zum 2:2 traf (45.).

Im zweiten Abschnitt schien es lange so, als wären beide mit dem Remis zufrieden. Erst kurz vor Ende drückten die Gäste auf den Sieg. Schiedsrichter Jonas Clasen beurteilte das Einsteigen von Thedinghausens David Niebuhr nach Rücksprache mit seinem Assistenten als Notbremse. Eine sehr harte Entscheidung. Den fälligen Freistoß nagelte Patrick Ehrhardt an den Querbalken. In Unterzahl wäre den Gastgebern dann fast noch der lucky punch gelungen, doch Neugebauer scheiterte freistehend an Schicks. In der Nachspielzeit holte sich Achim auch Rot ab, da Clasen ein Schubsen von Schönfeld an Oelfke als Tätlichkeit sah.

Sven Zavelberg wettert: „Nicht mal Kreisklassen-Niveau“

Gar nicht zufrieden mit dem einen Zähler war Achims Trainer Sven Zavelberg. „Das war ein unterirdisches Niveau, das wir da heute geboten haben. Wenn wir ein Spiel gegen so einen Gegner nicht gewinnen, welches dann“ fragte er mit einer eisernen Miene. „In meinen Augen hatte die Partie nicht mal Kreisklassen-Niveau“ wetterte Zavelberg. Deutlich besser war die Laune bei Thedinghausens Interimstrainer Matthias Finke: „Wenn wir die gleiche Intensität in den nächsten Wochen an den Tag legen, werden wir auch weiter punkten. Ob das dann am Ende für den Klassenerhalt reicht, ist eine andere Frage. Aber wir werden alles probieren,“ versprach Finke, für den dann ab sofort wie berichtet Lutz Schröder an der Seitenlinie stehen wird. Der neue Trainer wurde den Zuschauern bereits in der Halbzeitpause vorgestellt.

Von Björn Drinkmann

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