Thalmann, Hold und Strobach nicht zu schlagen

In ihren Altersklassen nicht zu schlagen, von links: Jürgen Hold, Maren Thalmann und Joachim Strobach. Foto: privat
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In ihren Altersklassen nicht zu schlagen, von links: Jürgen Hold, Maren Thalmann und Joachim Strobach.

Verden – Während die Teilnahme am Silbersee-Triathlon in Stuhr für den Armsener Christian Siedlitzki nach einem schweren Sturz mit dem Rad im Krankenhaus endete (wir berichteten), erzielten Maren Thalmann (Morsum), Joachim Strobach (Oyten) und Jürgen Hold (Verden) gute Ergebnisse.

Thalmann startete auf der Sprintdistanz und belegte in der Gesamtwertung den zehnten Platz. Ihre Altersklasse TW50 gewann sie indes souverän mit einem Vorsprung von 2:38 Minuten. Bei 24 Grad Wassertemperatur war auf der 500 m langen Schwimmstrecke der Neoprenanzug nicht erlaubt. Das war für die Morsumerin jedoch eher ein Vorteil und sie stieg nach 10:01 Minuten aus dem Silbersee und wechselte auf die 21 km lange Radstrecke. 

„Dort galt es konzentriert zu fahren, weil die Strecke ziemlich voll war und zudem vier Wendepunkte hatte. Auch der Abbiegekanal auf dem Rückweg war eng geschnitten“, schilderte Thalmann. Dennoch gelang ihr ein knapper 34er-Schnitt und sie wechselte nach 41:07 Minuten auf die 5 Kilometer lange Laufstrecke. Dort machte vielen Athleten die sommerlichen Temperaturen zu schaffen. „Zum Glück standen überall fleißige Helfer, die einen mit ausreichend Wasser und Schwämmen versorgten. Zusätzlich standen Helfer mit Gartenschläuchen bereit. Das hat schon was gebracht“, verwies Thalmann auf die willkommene Abkühlung. Mit dieser Hilfe beendete sie den Laufsplit nach 27:12 Minuten und sicherte sich somit den Altersklassensieg.

Auch der Verdener Jürgen Hold freute sich über seinen Altersklassensieg in der AK 65. War Hold erst im vergangenen Jahr in Stuhr nach einer dreijährigen Pause wieder zum Triathlon zurückgekehrt, war nun nicht zu stoppen. Während der Verdener beim Schwimmen (500m) mit 11:05 Minuten und beim Laufen (5km) mit 23:14 Minuten seine Leistungen aus dem Vorjahr wiederholte, wusste er sich bei seinem Debüt mit dem neuen Carbonrad deutlich um drei Minuten zu steigern. Mit seiner Gesamtzeit von 1:15:57 Stunden war er am Ende vier Minuten schneller als Titelverteidiger Jürgen Buschmann aus Bremen.

Eine Klasse für sich war auch Joachim Strobach. Der Oytener verbesserte seine bisherige Bestzeit um eine Minute auf 1:09.38 Stunden und gewann damit souverän seine Altersklasse AK60. Dabei hatte es beim Schwimmen nicht gut begonnen, da sich Strobach verleiten ließ und ein zu schnelles Tempo anschlug. Erst nach einer gewissen Weile fand er seinen Rhythmus und holte die verlorene Zeit auf der Radstrecke (37:41 Minuten) wieder auf. Auch beim Laufen steigerte er sich noch einmal auf 22:20 Minuten.  kc

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