Toller Feldhandball beim Oldieturnier / Jacobsen: „Das war heute wie ein Klassentreffen“

Team Hemelinger verteidigt seinen Titel

Ausgelassen feierten die vier Erstplatzierten Oldieteams bei den Damen und Herren in Daverden. Foto: Lakemann

Daverden - Von Björn Lakemann. Mit begeisternden Auftritten zeigten die Handball-Oldies am Freitag beim 42. Grün-Weißen-Wochenende des TSV Daverden erneut einmal mehr alle Facetten des Feldhandballs. In beiden Turnieren waren erfreulicherweise alle im Vorfeld angemeldeten Teams erschienen und spielten sich schon mal warm für die folgende dritte Halbzeit.

„Die Teilnehmerzahl zeigt doch das Interesse an der Veranstaltung“, strahlte Daverdens sportlicher (Turnier-)Leiter Ralf Felden. Dabei sorgte Titelverteidiger Team Hemelinger im Finale gegen XXL Magdeburg für ein Novum beim Oldieturnier. Bei einer Zeitstrafe für Björn Fechner kam Keeper Harald Lüthje, der nach einem mäßigen Start beim einzigen Punktverlust während des Turniers (5:5 gegen den TSV Intschede) so richtig warmlief und mit sensationellen Paraden zum Matchwinner wurde, zugunsten eines sechsten Feldspielers auf den Finalrasen. Und das Team Hemelinger wurde belohnt. In einem torarmen Finale (4:3) blieb Mirko Drescher beim 3:2 eiskalt und brachte sein Team auf den richtigen Weg. „Harry“ Lüthje vernagelte im Anschluss seine Kiste und der Rest ging im grenzenlosen Jubel unter. Damit ist bewiesen, dass selbst ein Stotterstart dem Vorjahressieger wenig anhaben kann. Im kleinen Finale hatte der TSV Intschede, der ausschließlich mit eigenen Spielern angetreten war, die Dinos Walle mit 7:4 bezwungen.

„Was unsere Mannschaft als Team gezeigt hat, war sensationell. Allerdings hatte unser Gegner aus Morsum vor dem Endspiel ein Spiel weniger Pause“, war der deutliche 9:3-Finalsieg für Simone Franck vom TV Oyten dann auch nur wenig verwunderlich. Im kleinen Finale war der TSV Morsum Best Generation (BG) auch von der Truppe der SG Achim/Baden Revival nicht zu bremsen. Morsums Linkshänderin Maren Jacobsen von der BG merkte schmunzelnd an: „Das war heute wie ein Klassentreffen. Ich denke, dass wir aber der Sieger der Herzen gewesen sind. Denn leider konnten wir unsere souveräne Vorstellung aus der Vorrunde nicht ins kleine Finale transportieren.“

Neben die Handball-Protagonisten ernteten auch die Unparteiischen ein Sonderlob. Ihnen wurden größtenteils souveräne Spielleitungen von der Turnierleitung um Klaus Fricke und Miriam Horning bescheinigt. Der Auftakt in das 42. Grün-Weiße Wochenende war gemacht und alle freuen sich bereits jetzt auf die 43. Auflage, wenn die Oldies wieder mal zeigen wollen, was noch in ihnen steckt.

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