Überraschter Warmer zeigt Verständnis

TBU-Verlust: Helms zieht es in die Heimat

Bastian Helms im Trikot des Fußball-Oberligisten TB Uphusen.
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Künftig nicht mehr für den TB Uphusen am Ball: Bastian Helms wechselt zum Heimatverein TuS Sudweyhe. Archivfoto: Hägermann

Schlag ins Kontor für den TB Uphusen: Bastian Helms verlässt den Fußball-Oberligisten und schließt sich seinem Heimatverein TuS Sudweyhe (Bezirksliga Hannover) an. Dort gehört Vater Sven zu den Trainern, Bruder Calvin spielt im Team.

Uphusen – „Natürlich ein herber Verlust für uns. Denn Basti war zuletzt deutlich aus dem Talente-Status herausgetreten, hat Verantwortung übernommen und ist in eine Führungsrolle gewachsen“, erklärte Florian Warmer am Donnerstag im Gespräch mit dieser Zeitung.

Florian Warmer ist überrascht, zeigt aber Verständnis

Der Sportliche Leiter bei den Arenkamp-Kickern habe nicht mit dem Wechselwunsch gerechnet, zeigte aber auch Verständnis für die Beweggründe des 26-Jährigen: „Er hat uns in intensiven Gesprächen dargelegt, noch einmal unter seinem Vater trainieren zu wollen. Durch Bastis berufliche Veränderungen kann er das nun nicht weiter aufschieben.“

Warmer machte zugleich deutlich, dass der TBU sich nach diesem Verlust fürs offensive Zentrum nach Ersatz umsehen müsse. Helms war im Sommer 2013 aus Sudweyhes U19 nach Uphusen gekommen, wechselte im Januar 2018 zum Bremen-Ligisten Brinkumer SV, den er dann im Sommer 2019 in Richtung Heeslinger SC verließ. Ein Jahr später kehrte der Blondschopf wieder an den Arenkamp zurück.

Bastian Helms tritt aus beruflichen Gründen kürzer

Beim TuS Sudweyhe, der in Maximilian Wirth vom Ligarivalen SV Heiligenfelde einen weiteren Ex-Uphuser (Saison 2016/17) verpflichtete, wird Helms von Coach Benjamin Jacobeit als „absoluter Königstransfer“, bezeichnet: „Basti wollten wir unbedingt. Mit seiner Dynamik und Zweikampfstärke wird er unser Mittelfeld entscheidend verstärken. Er wird entweder auf der Acht oder Zehn zur Schaltzentrale und soll dem jungen Team Halt geben.“

Neben Jacobeit steht Helms-Vater Sven auf der TuS-Kommandobrücke – und Bruder Calvin räumt kompromisslos auf der Außenbahn auf. Für den Noch-Uphuser zwei ganz entscheidende Faktoren: „Das spielte für mich natürlich eine große Rolle. Ich wollte schon immer mal wieder mit meinem Bruder in einem Team kicken. Außerdem möchte ich aus beruflichen Gründen ohnehin etwas kürzertreten. Da passte es perfekt, zu meinem Heimatverein zurückzukehren. Zumal ich dort auch wohne.“

Und es gibt noch ein weiteres Pfund, mit dem Sudweyhe wucherte, wie Helms berichtet: „Maxi Wirth ist mein bester Kumpel. Mit ihm bin ich in Brinkum zusammen Meister geworden und hätte nichts dagegen, es kommende Serie mit Sudweyhe zu wiederholen. Zumindest die Aufstiegsrunde muss unser Ziel sein.“ Von seinem Ehrgeiz hat der 26-Jährige also wenig eingebüßt.“

Von Ulf Von Der Eltz

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