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TBU: Pedro Güthermann übernimmt Verantwortung – 2:1

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Von: Kai Caspers

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Pedro Güthermann
Pedro Güthermann © häg

Uphusen – Der TB Uphusen marschiert weiter mit großen Schritten in Richtung Klassenerhalt der Fußball-Oberliga. Beim MTV Wolfenbüttel behauptete sich das Team von Christian Ahlers-Ceglarek dank eines Doppelpacks von Pedro Güthermann (50./80.) mit 2:1 (0:1) und ist damit auch nach dem vierten Spiel der Abstiegsrunde noch ungeschlagen.

Die Freude bei Ahlers-Ceglarek – sie war natürlich extrem groß. „Es ist einfach unglaublich, was meine Mannschaft heute gezeigt hat. Sie hat alles auf dem Platz gelassen und sich dafür am Ende auch verdient belohnt“, war Uphusens Trainer der Stolz ganz deutlich anzuhören. Zumal die Vorbereitung auf die Partie beim MTV alles andere als optimal verlaufen war. Zunächst galt es die kurzfristigen Ausfälle von Boris Koweschnikow, Philipp Schippert und Mathis Wellmann zu verdauen. Aber damit nicht genug. Zu allem Überfluss gerieten die Uphuser bei der Anfahrt auch noch in einen Stau und erreichten Wolfenbüttel erst nach vier Stunden, sodass die Partie mit Verspätung angepfiffen wurde. „Daher ist der Sieg auch noch ein Stück weit höher zu bewerten“, konstatierte Ahlers-Ceglarek. Als dann auch noch Marco Wahlers einen Fehlpass spielte und die Gastgeber diesen durch Hadi Abou-Raya zum 1:0 (20.) nutzten, war der Fehlstart perfekt. Allerdings zeigten sich die Gäste davon unbeeindruckt. Mit dem Selbstvertrauen der vergangenen Spiele im Rücken übernahm der TBU fortan die Kontrolle und erspielte sich einige Chancen. Doch Philipp Rockahr scheiterte am Innenpfosten und Jarno Böntgen vermochte das Leder aus fünf Metern nicht im Tor unterzubringen. Gleiches galt für Pedro Güthermann direkt nach dem Wechsel (46.). In der 50. Minute war es dann aber soweit. Nach Foul an Rockahr traf Güthermann per Strafstoß zum 1:1. In der 70. Minute war der Ball dann im Uphuser Tor, doch der Schiedsrichter hatte zuvor ein Handspiel gesehen. Zehn Minuten vor dem Ende der nächste Strafstoß für den TBU. Erneut übernahm Güthermann die Verantwortung und verwandelte nervenstark zum 2:1-Endstand.  kc

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