46-Jähriger passt perfekt ins Anforderungsprofil / „Bin ein emotionaler Typ“

TBU: Ex-Profi Hollerieth übernimmt

Am Sonntagabend war es soweit: Mit dem Ex-Profi Achim Hollerieth (rechts) präsentierte Florian Warmer einen neuen Trainer beim TB Uphusen. Foto: Hägermann

Uphusen - Von Kai Caspers. Beim Fußball-Oberligisten TB Uphusen könnte es ab sofort etwas lauter an der Seitenlinie werden. Verantwortlich dafür ist Achim Hollerieth, der von Florian Warmer und Thomas Krüger, Sportliche Leiter des TBU, am Sonntagabend als neuer Trainer präsentiert wurde. „Ich bin schon ein sehr emotionaler Typ und werde sicherlich nicht nur ruhig auf der Bank sitzen“, klärte der 46-jährige Ex-Profi mit einem leichten Schmunzeln auf.

Für Krüger passt Hollerieth dabei exakt ins gewünschte Anforderungsprofil: „Achim ist für diese Region ein unbeschriebenes Blatt und hat daher keine Verbindungen zu aktuellen Spielern. Somit zählen für ihn auch keine Namen, sondern geht es nur nach Leistung. Daher wird er sicher eine ganz andere Dynamik bei uns reinbringen.“ Ins gleiche Horn stößt auch Florian Warmer: „Schon in den ersten Gesprächen haben wir gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge liegen. Daher sind wir uns dann, nachdem intern alles abgeklärt war, auch schnell einig geworden. Jetzt hoffen wir, dass Achim so schnell wie möglich den Schalter umlegen und nach Möglichkeit neue Impulse setzen kann.“

Hollerieth, der in seiner Arbeit von Sven Apostel als Co-Trainer unterstützt wird, will dabei zunächst einmal nicht alles auf links drehen. „Natürlich gibt es gewisse Dinge, die ich mir etwas anders vorstelle. Zumal ich schon einige Spiele gesehen habe. Aber bis zur Winterpause geht es für uns nur darum, dass wir noch so erfolgreich wie möglich sind. Und in der Vorbereitung auf die Rückrunde kann ich dann sehen, inwieweit meine Vorstellungen durchzusetzen sind“, könnte sich der 46-Jährige auch personelle Veränderungen vorstellen. „Aber das habe ich ohnehin nicht in der Hand, sondern kann lediglich Wünsche äußern.“

Sich selbst beschreibt der Ex-Profi als überaus ehrgeizig. „Ich kann ganz schlecht verlieren. Erst Recht, wenn ich das Gefühl haben sollte, dass nicht jeder alles gegeben hat. Daher erwarte ich von meinen Spielern auch bedingungslose Leidenschaft über 90 Minuten. Und sollte da einer aus der Reihe tanzen oder die Regeln brechen – dann hat er es schwer bei mir. Zumal wir in dieser ausgeglichenen Liga nur als Team funktionieren können“, ist Hollerieth überzeugt. Hinsichtlich der eigenen Spielphilosophie hat der 46-Jährige ein klares Bild vor Augen: „Ich lege viel Wert auf Ballbesitz und ein schnelles Spiel nach vorne. Da ist mir ein 4:3 lieber als ein 1:0. Da habe ich früher als Torhüter definitiv ganz anders getickt.“

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