Uphuser Fußball-Oberligist unterliegt OSC Bremerhaven verdient 2:5

TBU: Der Friseur macht beide Tore

Sehr auffällig: Chicho Hazim Rasho.
+
Sehr auffällig: Chicho Hazim Rasho.

Fußball-Oberligist TB Uphusen legte am Sonnabend im Heimspiel gegen den Bremenligisten OSC Bremerhaven den gleichen Start wie in der vergangenen Saison hin. Auch in der bekleckerte sich der Turnerbund in seinen Testspielen nicht gerade mit Ruhm. Nicht anders sah das gegen die Küstenstädter aus, die Ball und Gegner über weite Strecken im Griff hatten und letztlich hochverdient mit einem 5:2 (2:0)-Sieg die Heimreise antreten durfte.

Uphusen –Aber natürlich durfte die Pleite, die teilweise den Charakter eines Fehlerfestivals inne hatte, nicht überbewertet werden. So stand dieser erste Wettkampf in dieser Saison von Beginn an unter keinem guten Stern, „war die Trainingswoche davor doch geprägt von vielen krankheitsbedingten Absagen. So haben wir dieses Spiel dann auch eher schmal besetzt bestritten“, warf da nach dem Abpfiff TBU-Coach Christian Ahlers-Ceglarek ein. Doch der Übungsleiter wollte nicht verheimlichen, dass er sich während der 90 Minuten bei so mancher Szene seiner Elf schon mächtig geärgert hatte. „Das Zustandekommen einiger Gegentore war haarsträubend. Wir haben uns ja drei, vier Dinger quasi selber reingelegt. Da hat man uns die acht Monate Pause schon angesehen. Ja, es war noch sehr viel Sand im Getriebe. Man hat gesehen, dass auf uns in den kommenden Wochen noch viel Arbeit wartet“, hob da „Zecke“ mahnend den Zeigefinger.

Das Zustandekommen einiger Gegentore war haarsträubend. Wir haben uns ja drei, vier Dinger quasi selber reingelegt.

Christian Ahlers-Ceglarek

Wer ihm gefallen haben dürfte, war aber sicherlich vor allem Neuzugang Chicho Hazim Rasho (24), im Irak geboren, dann lange Zeit in Oxford gelebt, bei Oxford City gespielt und derzeit Friseur in Bremen. Kapitän Philipp-Bruno Rockahr, der sich von „Chico“ die Haare schneiden lässt, brachte ihn mit zum Training, nachdem dieser zuvor zwei Jahre lang pausiert hatte. Das merkte man dem linken Außenspieler aber beileibe nicht an. Ein Kämpfer, Dauerläufer und am Ende auch einer mit dem gewissen Torriecher. Immerhin gelangem dem Iraker mit englischem Pass beide Uphuser Treffer zum 1:2 (52.) nach Güthermann-Zuspiel und 2:3 nach Fehler des OSC-Keepers (69.).

Gegentore taten schon beim Zuschauen weh

Die Gegentore indes taten da schon beim Zuschauen weh. Vor allem das 2:4, als Burak Yigit einen eigenen Freistoß zum Konter einleitete, als er diesen aus nur drei Metern in OSC-Beine legte.

Von Frank Von Staden

Christian Ahlers-Ceglareks (vorn) Miene sagt hier alles aus.
Nach seinem Kreuzbandriss erstmals wieder wettkampfmäßig auf dem Platz stand Uphusens Bakary Bojang.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Mylene Nagel trumpft groß auf

Mylene Nagel trumpft groß auf

Mylene Nagel trumpft groß auf
Alexa Stais knapp vor Tobias Bremermann

Alexa Stais knapp vor Tobias Bremermann

Alexa Stais knapp vor Tobias Bremermann
Frank Neubarth über seine Arbeit in Verden: „Brandreden reichen nicht aus“

Frank Neubarth über seine Arbeit in Verden: „Brandreden reichen nicht aus“

Frank Neubarth über seine Arbeit in Verden: „Brandreden reichen nicht aus“
Quartett für den TBU

Quartett für den TBU

Quartett für den TBU

Kommentare