TBU lässt beim 0:3 gegen Heeslingen alles vermissen / Rot für Koweschnikow

Ein Bild des Jammers

Einer der wenigen Lichtblicke beim 0:3 auf Seiten des TB Uphusen: Youngster Joel Agyemang.
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Einer der wenigen Lichtblicke beim 0:3 auf Seiten des TB Uphusen: Youngster Joel Agyemang.

Fußball-Oberligist TB Uphusen geht schweren Zeiten entgegen. Zwar kam die 0:3-Pleite gegen Heeslingen nicht unerwartet, doch vor allen Dingen die Art und Weise, wie sich die Gastgeber präsentierten, war schon erschreckend.

Uphusen – Das Gute vorweg: Das Heimspieldebüt des Fußball-Oberligisten TB Uphusen endete „nur“ mit einer 0:3 (0:2)-Niederlage im Derby gegen den Heeslinger SC. Bedanken durfte sich das Team von Trainer Christian Ahlers-Ceglarek in erster Linie bei Torhüter Maximilian Hentrich, der mit seinen Paraden ein völliges Debakel verhinderte.

„Das war gar nichts“, nahm „Zecke“ dann auch kein Blatt vor den Mund. „Lediglich Maxi hat eine gute Leistung gezeigt. Alle anderen waren viel zu sehr mit sich selber beschäftigt. Doch anstatt sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren, wird sofort gehadert. Und die Körpersprache war im Grunde genommen nicht existent“, attestierte der TBU-Coach seinem Team eine katastrophale Vorstellung. Aber damit nicht genug. Zu allem Überfluss handelte sich Boris Koweschnikow auch noch eine extrem dumme Rote Karte (53.) ein, als er seinen Gegenspieler von hinten rüde von den Beinen holte. „Das darf ihm nicht passieren“, monierte Ahlers-Ceglarek. „Allerdings hätte es dazu auch nicht kommen dürfen, da es zuvor ein klares Foul an Philipp-Bruno Rockahr gegeben hat“, kritisierte er Schiedsrichter Leon Röpke (Werlaburgdorf), der mit seinen Entscheidungen nicht immer richtig lag.

Torhüter Maximilian Hentrich verhindert eine höhere Niederlage

Der Auftakt in die Partie – er hätte aus Sicht der Gastgeber schlechter kaum verlaufen können. Nach fünf Minuten zappelte das Leder bereits zum 0:1 im Netz. Nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld schickte Heeslingens Kapitän Kevin Rehling mit einem Pass in die Schnittstelle Oliver Gerken auf die Reise und der ließ TBU-Keeper Hentrich keine Abwehrmöglichkeit. „Es kann doch nicht sein, dass wir in jedem Spiel nach ein paar Minuten hinten liegen“, ärgerte sich Rockahr. Nur wenig später der nächste Schock, als Simar Alkas (10.) nach einem unglücklichen Zweikampf mit Heeslingens Oliver Warnke verletzt vom Platz musste. In der Folge dominierten die favorisierten Gäste die Partie nahezu nach Belieben. Allerdings spiegelte sich das zunächst nicht im Ergebnis wider, da Hentrich einen Ball von Bo Weishaupt (34.) noch an die Latte lenkte und Marco Schuhmann das Leder frei stehend deutlich neben den Kasten setzte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte passierte es dann aber doch. Raoul Cissé tauchte nach einem langen Ball frei vor Hentrich auf und markierte das 0:2 (45.+1). Allerdings waren die Uphuser damit alles andere als einverstanden, da dem Treffer eine klare Abseitsstellung vorausgegangen war. Kurz zuvor hatte Jonathan Bondombe-Simba nach Flanke von Joel Agyemang einen Kopfball genau in die Arme von Heeslingens Keeper Arne Exner platziert. Es sollte die einzige Torchance der Gastgeber in den 90 Minuten bleiben.

Es kann doch nicht sein, dass wir in jedem Spiel nach ein paar Minuten hinten liegen.

TBU-Kapitän Philipp-Bruno Rockahr

Wer nach dem Wechsel auf eine Reaktion des TBU gehofft hatte – der wartete vergebens. Aufbäumen? Fehlanzeige. Stattdessen gingen die Köpfe von Minute zu Minute mehr nach unten. Daher hatte Heeslingen nun auch leichtes Spiel und hätte bei etwas mehr Konzentration im Abschluss mit Leichtigkeit einen deutlichen Kantersieg gegen restlos überforderte und hilflose Uphuser einfahren können. Doch erst in der dritten Minute der Nachspielzeit traf Mika Kraßmann zum verdienten 3:0-Endstand. „Wir waren sehr gut vorbereitet und wussten um die Schwächen der Uphuser. Die haben wir auch konsequent ausgenutzt“, erklärte Heeslingens Oliver Warnke. „Dabei haben wir noch nicht einmal unsere stärkste Leistung abgerufen, sondern einfach nur solide gespielt.“

Trainer Christian Ahlers-Ceglarek vermisst den Willen und die Körpersprache

Aber auch das war schon gut genug für den TBU, der es in dieser Verfassung extrem schwer haben wird, wenn er seine gesteckten Ziele noch erreichen will. Vor allen Dingen dann, wenn sich nicht sofort etwas ändert. Ahlers-Ceglarek: „Ich muss zumindest den Willen erkennen können. Aber den habe ich heute nicht bei allen gesehen. Und dann ist ein Spiel auch nicht zu gewinnen!“

Von Kai Caspers

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