Mittwochabend billige Tore gegen Heeslingen II

FSV 0:3 – aber Emrah Tavans Blick geht nach vorne

Vittorio Zambrano (am Boden), FSV Langwedel-Völkersen, versuchte, die Kugel gegen Heeslingens Moritz Dodenhoff (4) zu erobern – Artur Pfannenstil beobachtete die Szene gebannt.
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Der Einsatz stimmte: Vittorio Zambrano (am Boden) versuchte, die Kugel gegen Heeslingens Moritz Dodenhoff (4) zu erobern – Artur Pfannenstil beobachtete die Szene gebannt. Am Ende verlor der FSV aber 0:3.

Langwedel – Am Ende wurde es noch deutlich: Trotz einer kämpferisch tadellosen Leistung kassierte der FSV Langwedel-Völkersen am Mittwochabend im Bezirksliga-Nachholspiel eine deutliche 0:3 (0:0)-Pleite gegen den Heeslinger SC II.

„Ich kann der Mannschaft nicht viel vorwerfen. Nur hat sie wieder einmal die Gegentore zu billig geschluckt und sich vorne nicht für ihr mutiges Auftreten belohnt“, resümierte Coach Emrah Tavan. Vor allem in der ersten Halbzeit hielt sich der FSV gegen die spielstarke Oberliga-Reserve achtbar. Da schon die drei Offensiven Piet Niemann, Maxim Schaf und Vittorio Zambrano früh anliefen, konnten die Gäste aus ihrer Überlegenheit kein Kapital schlagen. Die besseren Chancen hatten sogar die Schwarz-Roten: Taktgeber Artur Pfannenstil zog einen Schrägschuss übers Tor (22.), mit dem anderen traf er den Außenpfosten (24.).

Björn Cicharski verfehlt Ausgleich hauchdünn

Der Favorit kam zunächst nur zu Halbchancen, FSV-Keeper Kai Sedlasek musste erst gegen Insuah eingreifen (40.). Kurz nach dem Wechsel brachten sich die Platzherren selbst auf die Verliererstraße, als der ansonsten gute Jan-Ole Post einen Fehlpass spielte, Blicharski die Kugel fein nach vorne schlug und Abdul-Halim Insuah klasse zum 0:1 einnetzte (50.). Den Ausgleich hatte Björn Cicharski auf dem Kopf, der Ball gegen die Laufrichtung von Keeper Künne verfehlte den Kasten nur hauchdünn (61.).

In der Folge sahen die Fans einen Abnutzungskampf mit überlegenen Heeslingern. Stergioulas traf den Innenpfosten (71.), das 0:2 markierte Syuleyman Shakirov nach klugem Sidibeh-Pass (78.). Ärger machte sich bei Tavan dann übers 0:3 (90.+4) breit, als diesmal seinem Bruder Ferhat ein Fehlpass unterlief und nach guter Kombination Insuah vollendete: „Da können wir den Ball wesentlich cleverer rausspielen. Dieses Gegentor war wieder symbolisch und lässt das Ergebnis zu hoch ausfallen.“

Sonntag überlebenswichtiges Match in Selsingen

Letztlich kein Beinbruch, denn des Trainers Blick ging schon nach vorne auf das Sonntagsspiel (14 Uhr) beim MTSV Selsingen: „Das ist überlebenswichtig, weil die Punkte mit in die Abstiegsrunde gehen. Wenn die Mannschaft entsprechend auftritt, werden wir gewinnen.“ Allerdings ist der Einsatz von Lukas Krempel fraglich, der Sechser Louis Gehrke passabel vertrat, aber angeschlagen raus musste. Ansonsten ändert sich der FSV-Kader nicht.

Von Ulf Von Der Eltz

Stenogramm

FSV Langwedel-Völkersen - Heeslinger SC II 0:3 (0:0).

FSV Langwedel-Völkersen: Sedlasek - Tavan, Post, Gericke, Rohlfs, Krempel (67. Rotarius, 71. Röder), Pfannenstil, Cicharski, Zambrano (80. Pisu), Niemann (71. Heimbruch), Schaf.

Tore: 0:1 (50.) Dodenhoff, 0:2 (78.) Shakirov, 0:3 (90.+4) Insuah.

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