SG Achim/Baden verlangt OHV Aurich beim 23:27 alles ab / Am Ende fehlt die Kraft

Der Tabellenführer wankt, fällt aber nicht

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Marvin Pfeiffer, der sich hier gleich zwei Aurichern gegenübersieht, führte gegen den Primus glänzend Regie. Dennoch setzte es am Ende mit der SG Achim/Baden eine 23:27-Niederlage. 

Achim/Baden - Von Björn Lakemann. Eine Riesenleistung zeigte Handball-Oberligist SG Achim/Baden in der rappelvollen Gymnasiumhalle gegen den großen Favoriten OHV Aurich. Vor rund 400 Zuschauern hatte das Team von Tobias Naumann den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer OHV Aurich am Rand der ersten Niederlage. Doch am Ende hatten die Gäste beim 27:23 (11:11) doch das bessere Ende auf ihrer Seite. „Ich kann der Mannschaft nur ein dickes Lob aussprechen. Wir haben dem Favoriten einen großen Kampf geliefert. Das war möglich, weil wir immer an uns geglaubt haben“, war Naumann trotz der Niederlage alles andere als unzufrieden.

Noch zu Beginn hatte es jedoch danach ausgesehen, als sollte die SG kein Bein auf die Erde bekommen. OHV-Trainer hatte sein Team bestens eingestellt. Sehr zur Freude der gut 60 lautstarken Auricher Fans, die das Ding nach einem 7:2 (11.) frühzeitig abgehakt hatten. Doch sie wurden eines Besseren belehrt. Angeführt von Kevin Podien, der bei der SG zunächst den Alleinunterhalter spielte und mit seinem fünften Treffer auf 6:9 (20.) verkürzte, kam die SG langsam aber sicher auf Touren. Und es kam noch besser, denn der überragende Spielmacher Marvin Pfeiffer glich unmittelbar vor dem Wechsel zum 11:11-Pausenstand aus.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts fühlten sich die SG-Fans vermutlich wie im falschen Film. Denn wie schon zu Beginn war das Naumann-Team zunächst nicht präsent – 11:15 (39.). „Wir hätten uns mehr Selbstvertrauen in der Deckung holen müssen. Nachher war die Auricher Qualität einfach zu groß“, befand SG-Torwart Arne von Seelen, der dem OHV gleich 14 Bälle abkaufte. Doch erneut kämpften sich seine Vorderleute zurück und hatten beim 19:17 (48.) nach dem einzigen Treffer von Florian Block-Osmers, der den nach einer Wadenverletzung kurz ausgetauschten Podien mit einem Heber von Linksaußen bestens vertrat, erst mal eine Zwei-Tore-Führung inne. Aber der Tabellenführer aus Ostfriesland blieb eiskalt. Vor allen Dingen Oliver Staszewski war dabei nicht zu stoppen. „Das Team hat entschieden, dass ich die Verantwortung übernehmen sollte“, befand der OHV-Rückraumschütze, der der SG eine gute Leistung bescheinigte. Naumann: „Rückstände aufholen kostet Kraft. Das war am Ende zu sehen.“

SG Achim/Baden: Sawicki, von Seelen; Block-Osmers (1), Borchert (2), Wolters (3), Zysk (2), Podien (8/5), Windßuß, Fastenau (2), Pfeiffer (3), Meyer, Dreyer, Balke (2), Schmidt.

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