Kreisoberliga: MTV Riede überrascht Rotenburg / Saskia Küster lässt HSG jubeln

Sudholz sichert Sieg – 17:16

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Auch neun Treffer von Lara Igwerks (am Ball) reichten Uphusen im Derby gegen Cluvenhagen/Langwedel nicht. ·

Riede - Mit einem hauchdünnen 17:16 gegen den TuS Rotenburg schöpft Handball-Kreisoberligist MTV Riede neue Hoffnung im Abstiegskampf. Glatt mit 31:14 siegte die SG Achim/Baden beim TSV Morsum II und die HSG Cluvenhagen/Langwedel feierte ein 25:24 beim TB Uphusen. Keine Probleme hatte Primus TSV Kirchlinteln beim 31:26 in Bruchhausen-Vilsen.

MTV Riede - TuS Rotenburg 17:16 (9:10). „Alle Spielerinnen rissen sich am Riemen und wir haben die Gäste überrascht. Die haben sich das Spiel beim Letzten wohl einfacher vorgestellt“, frohlockte MTV-Trainerin Michaela Feldmann. Nach dem Pausenrückstand setzte Riede vier Treffer am Stück – das war richtungsweisend. In der letzten Sekunde verhinderte Keeperin Ines Sudholz gegen einen freien Wurf den Ausgleich.

TSV Morsum II - SG Achim/Baden 14:31 (4:17). Keine Probleme hatte die SG mit dem wehrlosen TSV, bei dem nicht viel zusammenlief. So kam Morsum beim 2:2 (7.) zum einzigen Ausgleich. Was folgte, war ein Sturmlauf der Gäste, die bis zur Halbzeit für klare Verhältnisse sorgten. „Endlich warfen wir mal aus dem Rückraum und fuhren eine gute zweite Welle“, lobte Trainerin Anja Dumke, die Keeperin Melanie Pust eine tadellose Vorstellung bescheinigte. Im zweiten Abschnitt konnte sich der Gast von der anderen Weserseite den Luxus erlauben viel zu probieren. „Wir haben einfach die erste Halbzeit verpennt. Und es hat auch einen Grund, warum die SG oben steht und wir nicht“, wusste Morsums Katrin Horning.

TB Uphusen - HSG Cluvenhagen/Langwedel 24:25 (12:9). Nach einer beeindruckenden ersten Hälfte stand der Turnerbund am Ende mit leeren Händen da und steckt im Tabellenkeller fest. „Unsere Fehlerquote war im zweiten Abschnitt zu hoch und unsere Deckung ließ stark nach“, bilanzierte ein gefrusteter Peter Hatje die vierte Niederlage am Stück. Eine Unachtsamkeit gestattete der zehnfachen Gäste-Torschützin Saskia Küster zwei Sekunden vor Ende den umjubelten Siegtreffer. „Unsere bessere Chancenverwertung und die Umstellung der Deckung auf 6:0 waren entscheidend“, wusste Svenja Vast, die Janin Gülke lobte.

TSV Intschede - HSG PHOENIX Bassum/Twistringen II 16:14 (9:7). Ohne den erkrankten Trainer Peter Bartniczak feierte der TSV einen wichtigen Sieg. Mit Heide und Josef Hahn an der Seitenlinie nahm Intschede Revanche für die hohe Hinspielpleite. Für die Hälfte der Buden sorgte Luisa Hahn, die auf Halblinks immer gefährlich war.

HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf - TSV Kirchlinteln 26:31 (10:10). Was der Tabellenführer im zweiten Abschnitt ablieferte, entlockte seinem Trainer Sven Aschmies höchste Anerkennung: „Das war allererste Sahne und mit optimalen Tempo hat mein Team gut Feuer gemacht.“ Nach dem Pausenremis hieß es in der 40. Minute noch 17:17. Dann zündete der Gast die nächste Brennstufe und entschied die Partie mit sieben Buden am Stück. · bjl

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