Verdens Coach Neubarth nach Schulwitz-Wechsel: „Haben keine Notlage“

Sturmmitte: Freie Fahrt für Fahrner?

Spielt in des Trainers Gedanken die Hauptrolle, wenn es um die Besetzung des Postens in der Sturmmitte geht: Verdens Winter-Neuzugang Toni Fahrner. Archiv-Foto: Wächter

Verden - Von Ulf Von Der Eltz. Frank Neubarth, Trainer des FC Verden 04, macht keinen Hehl daraus, dass er gerne weiter mit Maximilian Schulwitz zusammengearbeitet hätte: „Wir wären froh gewesen, wenn Maxi bei uns geblieben wäre. Aber wir respektieren seine Entscheidung und wünschen ihm, dass er seine Ziele mit dem neuen Verein erreicht.“ Es ist nun aber auch nicht so, dass der Ex-Profi nach dem Abschied seines Stürmers zum Bremer SV (wir berichteten exklusiv) S O S funkt.

„Sicher ist es schlecht, dass uns nun eine Angriffs-Alternative fehlt. Aber Maxi ist der einzige Stammspieler, der uns verlässt. Und wir haben noch genug gefährliche Leute in der Offensive“, reklamierte Neubarth am Montag auf Nachfrage dieser Zeitung für seinen Fußball-Landesligisten. Das führt ergo zu einer klaren Aussage des einstigen Werder-Goalgetters: „Wir haben keine Notlage.“ Wobei er natürlich einräumt: „Wenn sich auf dem Markt gute Stürmer anbieten, würden wir immer zugreifen.“

Mag Schulwitz aufgrund längerfristiger Verletzungen nicht allzu oft in dieser Saison, die wegen der Coronavirus-Pandemie bis auf Weiteres ausgesetzt ist und vermutlich auf dem außerordentlichen Verbandstag des Niedersächsischen Fußball-Verbandes Ende Juni endgültig abgebrochen wird, auf dem Platz gestanden haben – neu gemischt werden die Karten in der Abteilung Attacke beim FC allemal. „Wir haben noch drei gute Mittelstürmer zur Auswahl“, verweist der Coach auf Nick Zander, Thomas Celik und Toni Fahrner. Wobei Neubarth andeutet, dass der Winter-Neuzugang aus Heeslingen sein erster Kandidat für die Sturmmitte sein dürfte: „Dann spielt Toni auf seiner Lieblingsposition.“ Freie Fahrt also für Fahrner?

Für diesen Fall stellt sich die Frage, wer auf der rechten Außenbahn den Weg nach vorne sucht. Celik wäre einer, „der immer versetzt spielen kann. Aber auch hier werden wir den Markt beobachten“, wie der Coach der Allerstädter einwirft. Robert Posilek, vergangene Woche wie berichtet vom VfL Visselhövede an den Hubertushain gewechselt, beurteilt Neubart noch mit Vorsicht: „Er konnte bisher ja kaum trainieren. Bei Robert müssen wir abwarten, ob er sich durchzusetzen vermag. Wobei er in meinen Gedanken aber auch einer für Außen ist.“

Bleibt Nick Zander, bei dem allerdings ebenfalls die Entwicklung abgewartet wird. Schließlich hat der zentrale Stürmer lange an einer komplizierten Sprunggelenk-Verletzung laboriert und soll erst am Donnerstag dieser Woche in die Einheiten einsteigen. Insgesamt sieht Neubarth seinen Angriff quantitativ nicht allzu üppig bestückt: „Keine Luxus-Situation, dafür sind sie aber von der Qualität her gut.“

Da die Verdener weiterhin offensiv spielen und dabei möglichst flexibel bleiben wollen, halten sie die Augen offen. „Es wird viele Wechsel erst dann geben, wenn die Saison auch offiziell abgebrochen ist. Also schauen wir, was noch passiert“, bleibt Ex-Stürmer Neubarth in Lauerstellung.

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