Achimer Triathlon-Trainerin wird in der W 55 Vize-Europameisterin im Duathlon

Sturm, Regen, Kälte, Krämpfe: Rösner trotzt den Widrigkeiten

Das neue Rad geschultert, die Silbermedaille in der Hand: Die Achimer Triathlon-Trainerin Gesine Rösner (Tri Team Schwarme) belegte bei den Duathlon-Europameisterschaften in der W 55 Platz zwei.

Achim - Von Arne Flügge. Es war für Gesine Rösner eine Frage der Ehre. Im vergangenen Jahr hatte die Achimer Triathlon-Trainerin im Trikot des Tri Teams Schwarme vor den deutschen Duathlon-Meisterschaften in Kalkar „gekniffen“, wie sie selbst sagt: „Es hatte eine Sturmwarnung gegeben, und da wollte ich nicht mehr starten.“ Doch insgeheim wurmte sie diese Entscheidung ziemlich. Und daher ging Rösner nun trotz einer erneuten Warnung vor heftigem Wind in Kalkar bei den Duathlon-Europameisterschaften an den Start – und wurde in der Altersklasse W 55 in 2:23:20 Stunden Zweite. Mit nur gut einer Minute Rückstand auf SUte Weber vom RSV Osthelden.

„Das war schon ein besonderes Gefühl, gleich bei meiner ersten EM-Teilnahme auf den zweiten Platz zu kommen“, freute sich die Athletin. Zumal Rösner eigentlich Triathletin ist. Und für die steht die Saison gerade erst am Anfang. „Es war mein erster Wettkampf in diesem Jahr. Von daher kann ich sehr zufrieden sein.“

„Ich freue mich riesig über den zweiten Platz“

Die Bedingungen in Kalkar waren wie immer hart: Offenes Gelände, eisige Kälte, heftige Windböen, Regen. „Das war eine echte Herausforderung. Doch der wollte ich mich unbedingt stellen, nachdem im im Vorjahr gekniffen hatte“, sagt Rösner, die bislang noch nicht spezifisch, „sondern nach Lust und Laune trainiert“ hatte.

Schon die 4x2,5 Kilometer lange Laufstrecke, die zu Beginn des Wettkampfes zu absolvieren war, hatte es in sich. „Kein Baum, kein Strauch, nichts. Man hatte bei dem starken Wind teilweise das Gefühl, vor einer Wand zu stehen und dagegenzulaufen“, schmunzelt die Schwarmerin. Rösner beendete die zehn Kilometer-Tortur nach 44:44 Minuten und war „froh, nun aufs Rad steigen zu können“.

Die 40-km-Strecke hatte zwar einen „sehr guten Asphalt“, wie die Ausdauersportlerin sagt, doch auch hier gab es meistens heftigen Gegen- und auch Seitenwind. Dazu kamen Kälte und Regen – nicht gerade förderlich für die Muskulatur. „Ich habe Krämpfe bekommen, die Muskeln haben sich zusammengezogen“, so Rösner, „aber es ging ja allen so.“ Zudem saß sie erst das zweite Mal auf ihrem neuen Rad. „Da gibt es sicherlich noch einiges zu optimieren.“

Nach 1:11:33 Stunden ging es dann auf den zweiten Laufabschnitt über fünf Kilometer. Den absolvierte Gesine Rösner in 24:39 Minuten, was nach einer Gesamtzeit von 2:23:20 Stunden mit der Silbermedaille und dem Titel der Vize-Europameisterin in der W 55 belohnt wurde: „Ich freue mich riesig über den zweiten Platz. Und darüber, dass ich die Herausforderung Kalkar in diesem Jahr angenommen habe.“

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