Oytener Triathlet gewinnt die AK 60 / Bronze geht an Maren Thalmann / Aller-Express top

Strobach holt souverän den nächsten Landestitel

Erfolgreich bei der Triathlon-Landesmeisterschaft: Joachim Strobach (l.), Maren Thalmann sowie der Aller-Express mit Olaf Abersbach, Christoph Magda und Dieter Kreuzer.

Oyten/Morsum – Souveräner Titel für Joachim Strobach und Bronze für Maren Thalmann: Mit diesen Top-Resultaten kehrten die Triathleten aus dem Kreis Verden von der Landesmeisterschaft in Munster zurück. Darüber hinaus gewann der Aller-Express ein weiteres Mal den Staffel-Wettbewerb.

In der AK 60 konnte der Oytener Strobach seine gute Form umsetzten und gewann ungefährdet mit zwei Minuten Vorsprung vor Rivale Erhard Oltmanns aus Buxtehude. Beim Schwimmen über 500 Meter im Flügelhofsee gab es einen Massenstart der 200 Teilnehmer aller Wettbewerbe. So kamen regelrechte Kämpfe bis zum Wendepunkt zustande, erst auf dem Rückweg hatte sich das Feld etwas auseinandergezogen.

„Das hatte richtig Kraft gekostet, sich zu behaupten“, stöhnte Strobach. Aus dem Wasser ging gut 150 Meter zur Wechselzone: „Ich hatte mitgestoppt, sah aber, dass ich den falschen Knopf gedrückt hatte. Da war ich so damit beschäftigt, dass ich ganz vergessen hatte, mich aus dem Neoprenanzug zu entkleiden. In der Wechselzone musste ich das alles nachholen, was mich mindestens eine halbe Minute gekostet hat.“ Dennoch besaß er immer noch 90 Sekunden Vorsprung gegenüber Oltmanns.

Auf dem Rad lief es gut für Strobach. Er benötigte auf der Panzerstraße für die Wendepunktstrecke über 20 Kilometer 34:32 Minuten, Oltmanns war nur neun Sekunden. Nach der zweiten Wechselzone in Munster ging es zweieinhalb Runden durch in Fußgängerzone und um den Stadtteich. „Hier konnte ich schon etwas von meinen harten Laufeinheiten umsetzen und bin mit einem 4:30er-Schnitt durchgelaufen,“ freute sich Strobach über 21:31 Minuten für die knapp fünf Kilometer. Oltmanns, sonst ebenbürtig, verlor fast eine ganze Minute (22:25). So gewann der 61- jährige Strobach die AK 60 in 1:07:13 Stunden vor Oltmanns (1:09:18). Mit diesem Ergebnis und dem dritten Landestitel des Jahres zeigte sich der Oytener zufrieden. Am Wochenende geht es nach Stuhr zum Silbersee. Dort will Strobach weiter an der Schnelligkeit feilen. Höhepunkt ist dann für ihn die DM in Bremen am 11. August.

Maren Thalmann nahm erstmals seit 2015 wieder an einer Landesmeisterschaft auf der Sprintdistanz teil. „Mir war vorher schon klar, dass die ersten beiden Plätze an meine sehr starken Konkurrentinnen aus der AK 50, Ines Roessler und Britta Anderson, gehen. Umso mehr freue ich mich mal wieder, dass ich trotzdem noch das Podium erreichte“, so die Morsumerin glücklich.

Dass es beim Start ziemlich zur Sache ging, war Thalmann vom vergangenen Wettkampf in der Nordsee ja schon gewöhnt. Ab dem Wendepunkt wurde es besser, sie beendete den Schwimmsplit zufrieden nach 10:02 Minuten. Auf dem Rad war es mal wieder windig, aber das liegt der Morsumerin auch – 37:58 Minuten.

Hier hat es die Athletin vom LAV Verden selbst überrascht, dass es ausgerechnet in ihrer Problemdisziplin immer besser läuft: „25:48 Minuten auf fünf Kilometer habe ich seit vier Jahren nicht mehr geschafft. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, wieder bei einer Meisterschaft erfolgreich zu sein.“

Im Aller-Express stand für die zweite Verteidigung des Tri-Staffel-Wanderpokals aus vom Vorjahresteam nur Läufer Dieter Kreuzer aus Delmenhorst zur Verfügung. Ergänzt wurde das Team durch Startschwimmer Olaf Abersbach, weil Strobach als Titelverteidiger in seiner AK zeitgleich im Einzel startete, und Rennradfahrer Christoph Magda aus Delmenhorst.

Beim Massenstart verlor Abersbach fast den Zeittransponder, er bemerkte es und konnte ihn auf der Strecke neu befestigen, wodurch einige Sekunden verloren gingen. Nach 500 Metern stieg er mit nur vier Sekunden Rückstand als zweiter Staffelschwimmer aus dem Wasser. Durch einen ersten schnellen Wechsel ging der Aller-Express noch in der Zone in Führung, sodass Magda mit zwei Sekunden Vorsprung auf die Radstrecke ging. Mit 40 km/h im Schnitt und in der Spitze mit über 50 km/h fuhr er auf den 22 Kilometern einen starken Vorsprung von 4:19 Minuten heraus. Kreuzer hielt die Konkurrenz auf Abstand und kam als Erster 1:02:22 Stunden ins Ziel, der Abstand betrug über vier Minuten. Die Vorjahreszeit wurde um 2:30 Minuten unterboten, der Große Wanderpokal ging zum drittenmal in Folge an den Aller-Express.

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