130 Strafstunden werfen Schröder-Duo weit zurück

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Thedinghausen - Satte 130 Strafstunden bekamen die beiden Thedinghauser Rallye-Spezialisten Jürgen und Max Schröder von der Rennkommission der Silk Way Rallye von Moskau nach Peking für das Abschleppen nach Getriebeschaden aufgebrummt – die neunte Etappe von Urumqi nach Hami über 729 Kilometer (davon 384 km Wertungsprüfung) durch Wüstensand und Dünenlandschaft startete das Vater-Sohn-Duo aus dem hinteren Teilnehmerfeld.

So mussten beide mitten im Feld der Renntrucks Gas geben, um die ersten richtigen Dünen-Abschnitte zu bewältigen. Im Etappenziel belegten die Thedinghausener dann aber den 46. Platz und konnten sich in der Gesamtwertung damit auf Rang 40 vorarbeiten. Jürgen Schröder hatte die harte Strafe relativ schnell abgehakt: „Es war eine tolle Etappe, wir hatten nur wenig Probleme. Allerdings haben wir uns wohl in diesen Dünen für einen zu hohen Luftdruck in den Reifen entschieden, was uns am Ende doch einige Minuten gekostet hat. Doch das Terrain hier in China ist einfach toll. In dieser Landschaft macht das Fahren richtig Spaß. Wir wollen uns jetzt noch in der Gesamtwertung wieder nach vorne fahren.“ Die Marschroute für Schröder Senior heißt dabei: „Wenn es geht, gibt es für uns ab jetzt nur noch volle Attacke!“

vst

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