Aufsteiger TSV Achim schlägt RW Achim mit 5:3 / Zavelberg-Team cleverer

Strafstoßfestival im Stadtderby

Da grätscht Aydin Burg gegen Achims Torschützen Lewin Peno (rechts) ins Leere. Foto: Hägermann

Achim - Von Björn Drinkmann. Gleich vier Strafstöße bekamen die Zuschauer beim Stadtderby in der Fußball-Bezirksliga zwischen dem TSV Achim und dem 1. FC Rot Weiß Achim zu sehen. Am Ende hatten die Gastgeber, die sich vor allen Dingen bei den Standardsituationen etwas cleverer anstellten, beim 5:3 (2:1) die Nase vorn und feierten damit den ersten Saisonsieg.

Zunächst hätte es einen Strafstoß geben müssen, denn Patrick Spitzer hatte in seinem Zweikampf mit Faruk Senci entgegen seiner Meinung nicht den Ball gespielt. Doch die Pfeife vom ansonsten sehr guten Unparteiischen Nikolas Wilckens blieb stumm. Nur wenige Minuten später ertönte diese dann auf der anderen Seite, als Tim Melzer von Wilfried Yao gelegt wurde. Spitzer verwandelte sicher (33.). Im Gegenzug musste Wilckens erneut auf den Punkt zeigen, denn Behcet Kaldirici wurde regelwidrig gelegt. Aleksandar Nesic verwandelte knallhart (35.). Die Rot-Weißen hätten sogar in Führung gehen können, doch Kaldiricis Querpass auf Senci fand seinen Abnehmer nicht. Stattdessen war Lewin Peno zur Stelle, dem nach Querpass von Till Lücke zunächst die Ballannahme misslang, er den Ball dann aber einfach kompromisslos ins Tor drosch (42.) – 2:1.

Mit viel Schwung kamen die Gäste aus der Pause und prompt zum Ausgleich. Spitzer hatte sich den Ball unglücklich an die Hand gespielt und den fälligen Strafstoß verwandelte Nesic erneut sicher – 2:2 (50.). Was folgte, waren genau die Szenen, die Achims Trainer Sven Zavelberg vor dem Spiel gefordert hatte: „Bei den Standards müssen wir wach sein.“ Und seine Spieler taten ihm den Gefallen. Zunächst traf Tim Melzer (52.) per Kopfball nach einem Freistoß. Allerdings sah FC-Keeper Triantafylloy dabei nicht gut aus. Danach erhöhten Spitzer nach einer Ecke (54.) und Stefan Schönfeld (58.) nach einem Freistoß auf 5:2. Die bis dato faire Partie wurde am Ende dann doch noch etwas hektisch. Zunächst sah Nüsret Yüksel auf Seiten der Gäste wegen Meckerns noch die Gelb-Rote Karte (85.). In Unterzahl nagelte Nesic zunächst einen Freistoß mithilfe der Unterkante der Latte zum 3:5 ins Tor (89.), ehe er sogar noch seinen vierten Treffer hätte markieren können. Denn natürlich musste zum Abschluss des Spiels nach Foul von Keeper Vincent Schicks an Senci noch ein Strafstoß her. Doch ausgerechnet diesen verschoss Nesic, da er den Ball an die Latte setzte. „Es war sicherlich kein schönes Spiel“, befand RW-Trainer Ilyas Uyar. „Allerdings waren auch einige Entscheidungen dabei, die uns nicht gefallen haben. Aber bei vier Gegentoren nach Standards sind wir auch selber Schuld.“ Achims Trainer Sven Zavelberg war ebenfalls nicht wirklich zufrieden: „Was wir uns vorgenommen haben, hat leider gar nicht geklappt. Zum Glück waren wir dann wenigstens bei den Standards da.“

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