Strafstoß pariert: Langwedeler Keeper der Held gegen Ritterhude / Gehrke mit dem Siegtor

Nientkewitz‘ Nervenstärke in Nachspielzeit – 1:0

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Auf der Sechs immer auf der Hut: Jan-Ole Post (rechts), hier gegen Ritterhudes Stürmer James Saah Josiah, feierte bei seinem Heimdebüt mit Langwedel einen 1:0-Sieg.

Kreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. LangwedelKreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. Alle auf einen – auf den Helden des Tages: Die Kicker des FSV Langwedel-Völkersen liefen geschlossen zu Moritz Nientkewitz und bedankten sich bei ihrem Retter. Mit einem abgewehrten Strafstoß von Julian Geils sicherte der junge Keeper der Nelle-Elf am Sonntag in der Nachspielzeit den 1:0 (1:0)-Erfolg über den bisherigen Bezirksliga-Spitzenreiter TuSG Ritterhude. „Letztlich natürlich glücklich, wenn du so gewinnst. Aber die Truppe hat sich den Dreier auch redlich verdient, weil sie taktisch äußerst stark gegen den Ball agiert hat“, resümierte Coach Benjamin Nelle nicht ohne Stolz. Nach zwei Pleiten zum Saisonstart nun die ersten Punkte. „Ungeheuer wichtig“, wie sie der Trainer bezeichnete.

Dass die Ritterhuder gefühlt 70 Prozent Ballbesitz hatten, tat der Freude über den Triumph keinen Abbruch – das war sogar so gewollt. Nelle: „Klar lautete unser Konzept, auf Konter zu spielen. Wenn dann dabei eine so gute Teamleistung herausspringt, haben wir alles richtig gemacht.“

In der Anfangsphase drückten die Gäste, ohne aber hochkarätige Chancen herauszuspielen. Der FSV verteidigte diszipliniert und hatte in Nientkewitz einen großartigen Rückhalt. Selbst versuchten es die Platzherren mit weiten Schlägen, die vom starken Wind unterstützt wurden – allerdings mit schmalem Ertrag. So spielte sich in beiden Strafräumen nicht allzu viel ab.

Als sich die Langwedeler dann einmal spielerisch befreiten, gelang wie aus heiterem Himmel die 1:0-Führung. Die war jedoch sehenswert: Innenverteidiger Dennis Groß spielte weit raus auf die Seite, Jan-Ole Ernst – diesmal im linken Mittelfeld aufgeboten – brachte die Kugel direkt in den Torraum, wo Louis Gehrke freistehend nur noch abstauben musste (26.). Bis zur Pause wurde die TuSG nur mit einem schnell ausgeführten Freistoß von Marco Grahl gefährlich, Nientkewitz parierte aber prima (33.).

Mit Wiederanstoß überraschte Stürmer Marcel Meyer alle Langwedeler, als er sofort aufs Tor schoss – der Pfosten verhinderte den Ausgleich. In der Folgezeit verstanden es die Nelle-Schützlinge, die Ritterhuder Angriffe einigermaßen vom eigenen Kasten fern zu halten. Sie schufen immer wieder Entlastung, blieben im Spiel nach vorne allerdings zu ungenau, um selbst Chancen zu kreieren. Und sie bestraften sich fast noch selbst, als Innenverteidiger Frederick Struhs völlig unnötig Grahl, der mit dem Rücken zum Tor eigentlich nichts ausrichten konnte, von den Beinen holte. Den fälligen Strafstoß schoss Spielertrainer Julian Geils höchstpersönlich – mit Klasse-Reflex ließ Nientkewitz seiner Elf jedoch den ersten Saisonsieg bejubeln.

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