Landesligist SG Achim/Baden II kassiert gegen Horneburg zweite Heimpleite

Stoick sauer: „In erster Hälfte kopfmäßig nicht auf der Platte“

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Gekonnt durch Horneburgs Deckung geflogen: Erik Schmidt erzielte in dieser Szene einen seiner fünf Treffer. Dennoch unterlag die SG Achim/Baden II mit 30:32.

Achim/Baden - Von Björn Lakemann. Die Gäste aus dem Alten Land vom VfL Horneburg tanzten glückselig auf dem Parkett, während die Protagonisten des Handball-Landesligisten SG Achim/Baden II traurig auf den Boden starrten. Gerade hatte der VfL mit 32:30 (17:10) zwei ganz wichtige Punkte aus der einstigen Festung Lahofhalle entführt. Gäste-Coach Andreas Löhden wusste: „Meine Jungs haben Spaß daran gehabt, Abwehr zu spielen. Damit haben wir die SG mürbe gemacht.“ Trainerpendant Karsten Krone verzweifelte an der miesen Wurfauswahl seines Tabellenzweiten. Für ihn waren „die Masse an Fehlwürfen und die Unzulänglichkeiten“ schlichtweg unerträglich. Das wusste auch sein Linksaußen Dominik Stoick: „Im ersten Abschnitt waren wir kopfmäßig nicht auf der Platte, obwohl jedem klar war, was uns erwartet. Einfach ärgerlich, denn wir hatten uns so viel vorgenommen.“

Dass die Gäste aus dem Alten Land mit einem 3:0 (3.) derart forsch loslegen würden, hatte wohl keiner auf dem Zettel. Doch nach der ersten SG-Bude durch Linksaußen Mark Wendel und dem zwischenzeitlichen 6:6 (13.) durch Kreisläufer Thorben Becker hofften sowohl die SG-Fans als auch der immer noch Tabellenzweite, dass Ruhe einkehren würde. Doch weit gefehlt: In zehn Minuten und vier Sekunden schaffte Horneburg ganze sieben Torstreiche und ließen keines zu. Somit war beim 13:6 (23.) erst mal die Luft raus.

Trotz des deutlichen Pausenrückstandes (10:17) ließ sich die SG nicht hängen und biss sich ins Spiel. Spätestens als Linkshänder Daniel Hoppe das 20:22 (46.) gelang, war die Heimsieben hellwach. Und war drauf und dran, an der nicht mehr gedachten Wende zu schrauben. Trainerfuchs Löhden nahm mit seiner Auszeit unmittelbar nach dem 20. SG-Tor gehörig Druck vom Kessel. Zudem brachte der Torwartwechsel vom starken Nico Matthies zu Maximilian Alpers den Gästen den erwünschten Punch.

Meyn erzwang mit dem 30:26 (56.) die Vorentscheidung – der Linkshänder erzielte auch zwei Sekunden vor Abpfiff den Endstand, nachdem zuvor Tjark Meyer mit seiner fünften Siebenmeterbude auf 30:31 verkürzen konnte. „Wir haben nicht die Abwehr gespielt, zu der wir in der Lage sind“, war Krone verstimmt nach dieser zweiten Heimpleite. Das Verfolgerfeld im Aufstiegskampf ist wieder näher zusammengerückt.

Tore: Wendel (3), Meyer (5/5), Stoick (2), Becker (2), Borm (1), Albers (3), Benstein (2), Hoppe (3), Janssens (2), Schrimacher (2), Schmidt (5).

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