TBU wacht erst in der zweiten Halbzeit auf / Celiks Treffer der Dosenöffner

Steigerung zahlt sich aus – 2:0

Schneller am Ball als sein Braunschweiger Gegenspieler: Uphusens Torschütze Faruk Celik. Fotos (2): Hägermann

Uphusen - Von Kai Caspers. Kollektives Aufatmen beim TB Uphusen: Obwohl der Fußball-Oberligist im Heimspiel gegen Aufsteiger FT Braunschweig in der ersten Hälfte nahtlos an die vergangenen schwachen Auftritte anknüpfte, feierte das Team von Achim Hollerieth letztlich einen verdienten 2:0 (0:0)-Erfolg und hat damit die Abstiegsränge wieder verlassen.

„Vor der Pause haben wir sicher etwas fahrig gespielt. Da wurde einfach nicht das umgesetzt, was wir vorher besprochen hatten“, monierte Hollerieth. „Und natürlich hatten wir da auch jede Menge Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind“, lobte Uphusens Trainer seinen Torhüter Christian Ahlers-Ceglarek. Denn der bewahrte seine Mannschaft mit einem wahnsinnigen Reflex gegen Braunschweigs Lukas Döring (14.) vor dem sicheren Rückstand. Aber das war nicht der einzige Hochkaräter des Aufsteigers. Hinzu kam ein Pfostentreffer (24.) von Damir Vrancic, vergaben zudem Benedict Chandra (30.) und erneut Vrancic (33.) beste Chancen. Nur gut, dass die Braunschweiger kein Zielwasser getrunken hatten. Ansonsten hätte die Partie auch schon zur Pause entschieden sein können.

In der Kabine wurden von Hollerieth dann noch einmal die Fehler angesprochen. Dieses Mal hatten ihm seine Spieler dann scheinbar besser zugehört, denn nach dem Wechsel bot sich den Zuschauern ein ganz anderes Bild. Endlich waren die Uphuser drin in der Partie, wurde der Gegner vernünftig angelaufen. „Da haben wir die Räume gut zugestellt und die Gäste somit immer wieder zu langen Bällen gezwungen. Da war eine deutliche Steigerung zu erkennen“, lobte der TBU-Coach. In der 65. Minute dann der nicht unverdiente Führungstreffer. Nach einem schnellen Einwurf von Youness Buduar leitete Philipp-Bruno Rockahr das Leder sofort auf Rilind Neziri weiter und dessen Querpass versenkte Faruk Celik eiskalt zur umjubelten Führung – 1:0. „Das hat natürlich für jede Menge Sicherheit und Selbstvertrauen gesorgt. In der Folge haben wir es dann phasenweise richtig gut gespielt“, lobte Hollerieth. In der 77. Minute gerieten die Gäste nach einer Tätlichkeit von Niklas Neudorf gegen TBU-Kapitän Ole Laabs in Unterzahl. Dadurch boten sich den Arenkamp-Kickern in Überzahl natürlich zusätzliche Räume. Dennoch ließ die Vorentscheidung lange auf sich warten, da Rockahr nur eine Minute später am Pfosten scheiterte und Viktor Pekrul bei einem Konter in einer 4:2-Überzahl die falsche Entscheidung traf. Anstatt den Ball quer zu legen, ging er noch in den Zweikampf und fiel dabei so unglücklich, dass er sich die Schulter auskugelte. Das hätte sich fast noch gerächt, da Braunschweigs Chandra in der 90. Minute frei vor Ahlers-Ceglarek auftauchte. Allerdings jagte er das Leder über den Kasten. Erst Miguel Mendoza beseitigte nach Vorarbeit von Ramien Safi die letzten Zweifel – 2:0 (90.+3).

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