SG Achim/Baden gelingt die geforderte Revanche / Überragender Arne Zschorlich

Stehende Ovationen nach dem 29:27 über Bremervörde

Und wieder einmal ist Achim/Badens überragender Kreisläufer Arne Zschorlich der Bremervörder Hintermannschaft entwischt und kommt völlig frei zum Wurf. - Foto: Hägermann

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Wann hat es das zuletzt gegeben beim Handball-Oberligisten SG Achim/Baden? Nach dem 29:27 (13:12)-Erfolg gegen den TSV Bremervörde wurde das Team von Steffen Aevermann mit stehenden Ovationen gefeiert. Und das völlig verdient. Schließlich hatte sich das Team um den überragenden Arne Zschorlich gegen den ewigen Rivalen zuvor über 60 Minuten förmlich zerrissen und dabei an alte Zeiten erinnern lassen.

Aber auch die Gäste aus Bremervörde hatten daran ihren Anteil. Denn auch dem Team um Shooter Adnan Salkic war von Beginn an deutlich anzumerken, dass es die Halle auf keinen Fall als Verlierer verlassen will. Allerdings wurde dabei die Grenze der Fairness bisweilen etwas überspannt. Das galt in erster Linie für den bulligen Kreisläufer Marcus Hölling, der allein in den ersten zehn Minuten zweimal kräftig gegen Dennis Summa und Jan Mühlbrandt austeilte. Zwar blieben beide Vorfälle von den Schiedsrichtern ungeahndet, doch dafür war nun gleich richtig Pfeffer in der Partie.

War bis zum 5:5 (14.) alles ausgeglichen, sorgte Florian Block-Osmers mit seinem Treffer zum 8:6 für gute Stimmung auf den Rängen. „In dieser Phase hätten wir uns schon deutlicher absetzen müssen. Doch letztlich fehlte es einfach an der nötigen Konzentration im Abschluss“, bemängelte Aevermann in Anbetracht von zwei verworfenen Siebenmetern und zwei vergebenen Gegenstößen. Und da auch in der Folge gute Chancen ungenutzt blieben, musste sich die SG trotz ihrer Überlegenheit mit einem 13:12 zur Pause zufrieden geben.

Nach dem Wechsel gerieten die Gastgeber beim 13:14 (32.) sogar erstmals in Rückstand. Dieser hatte auch beim 15:16 noch Bestand, ehe Arne Zschorlich mit einer tollen Wurffinte in Unterzahl für das 20:19 sorgte und Sören Meier per Gegenstoß mit dem 21:19 noch einen draufsetzte. Zwar verkürzte Bremervörde auf 20:21, doch nun lief Dennis Summa richtig heiß. Binnen weniger Minuten langte er gleich viermal zu und hatte damit maßgeblichen Anteil am vorentscheidenden 26:20 (52.). Im Gefühl des sicheren Sieges fehlte es in den letzten Minuten dann etwas an der nötigen Konzentration im Spiel der Gastgeber, so dass Bremervörde mit dem 27:29 noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte. Aevermann: „Natürlich hätte der Sieg höher ausfallen können. Doch ich bin mit der Leistung sehr zufrieden.“

SG Achim/Baden: Thalmann, von Seelen - Block-Osmers (4), Podien, Summa (8/2), Fastenau, Meier (6), Pfeiffer (4/2), Pröhl, Balke, Zschorlich (6), Mühlbrandt, Schwittek (1).

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