WM der fünfjährigen Dressurpferde in Verden: Fuchsstute erhält Note 9,62

Stegemann legt mit Scara Boa die Messlatte sehr hoch

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So sehen Sieger aus: Mit der Stute Scara Boa gewann Lena Stegemann für Deutschland mit der Note 9,62 klar die Qualifikationsprüfung zur WM der fünfjährigen Dressurpferde. Es gratulierten (v.l.) Sponsorin Frau Bohlmann, Zuchtleiter Dr. Werner Schade und FEI-Präsident Jan Pedersen. ·

Verden - Von Jürgen HonebeinDie WM der fünfjährigen Dressurpferde ist in diesem Jahr von einer ganz besonders hohen Qualität. Das zeigte sich bereits in der Qualifikationsprüfung, in der gestern 38 der weltbesten Nachwuchstalente im Rahmen des internationalen Dressur- und Springfestivals in Verden um einen Platz im Finale am Sonnabend wetteiferten. Der Sieg ging mit der überragenden Gesamtnote von 9,62 an die für Deutschland startende Lena Stegemann (Hemmoor) auf der Hannoveraner Fuchsstute Scara Boa. Das Duo sicherte sich auch den erstmals vergebenen „Submissiveness-Award“, ein extra Ehrenpreis für die beste Durchlässigkeitsnote in dieser Prüfung (9,70).

Reiterinnen und Reitern aus 15 Ländern stellten sich dem Urteil der internationalen Jury aus Schweden, Dänemark, Deutschland und den Niederlanden. Schon als zehnte Starterin sorgte die Stute Scara Boa von Scolari x/Wolkenstein II im Besitz von Ingo Pape (Hemmoor) für einen überragenden Auftritt. Für den Trab, den Schritt und die Durchlässigkeit gab es von den Richtern die Traumnote 9,7 und auch die Noten für den Galopp und den Gesamteindruck mit jeweils 9,5 waren hervorragend. So kam eine Gesamtnote von 9,62 zustande, die das Duo zum großen Favoriten am Sonnabend im Finale macht.

Bereits dreimal Weltmeisterin wurde in Verden die Niederländerin Emmelie Scholtens. In diesem Jahr hat sie gute Aussichten, dass ein weiterer Titel dazu kommt. Sie belegte auf dem KWPN Hengst Desperado von Vivaldi x/Havidoff mit 9,14 Punkten den zweiten Rang. Bei diesem Duo scheint sogar noch etwas Platz nach oben zu sein. Dritter wurde ein weiteres Paar aus den Niederlanden. Kirsten Brouwer beeindruckte die Richter auf ihrem KWPN Fuchshengst Dancer von Vivaldi x/Tango vor allen Dingen im Trab, wo das Duo die Tageshöchstnote von 9,9 erhielt. Da es jedoch im Schritt nur zu einer 7,3 reichte, lautete das Endergebnis „nur“ 8,96 Punkte. Vierter wurde der Belgier Tom Franckx auf der Stute Dolcherie von Painted Black x/Crack C (8,92).

Deutschlands zur Zeit erfolgreichste Dressurreiterin Helen Langehanenberg musste sich auf Damon's Satelite von Damon Hill x/Rubin-Royal in der Quali mit Platz acht begnügen. Hier ist sicher noch Platz nach oben, was besonders die Schrittnote (7,0) betrifft. Ein spannendes Finale ist morgen vorprogrammiert.

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