Oytenerin holt bei Taekwondo-DM den Vizetitel im olympischen Vollkontakt-Wettkampf

Steffi Kepp: Siegeszug erst im Finale gestoppt

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Freude über DM-Silber: Steffi Kepp und Coach Sascha Thölke.

Oyten - Riesenerfolg für Steffi Kepp: Die 16-Jährige holte sich bei der deutschen U18-Meisterschaft im Taekwondo den Vizetitel im olympischen Vollkontakt-Wettkampf. In Pforzheim waren die 200 besten Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren angetreten.

Die für den Soltauer Sport Club 02 startende Oytenerin erlebte in der weiblichen A-Jugend bis 63kg den größten Tag ihrer Taekwondo-Karriere, nachdem sie sich über den Jahreswechsel intensiv mit ihrem Trainer Sascha Thölke vorbereitet.

Nach einem Freilos stand Steffi im Viertelfinale einer Kämpferin aus dem Landeskader Nordrhein-Westfalens gegenüber. Total fokussiert auf ihren Traum ging sie konzentriert in die erste Runde und setzte ihre Gegnerin unter Druck. Zwei Kopftreffer und zwei Körpertreffer für eine 8:0-Führung zeugten von der Überlegung der Oytenerin. Auch in Runde zwei und drei konnte sich die Kaderkämpferin aus NRW dem großen Druck nicht entziehen und fing sich weitere Treffer. Mit einem imponierenden 16:4-Sieg zog Steffi ins Halbfinale ein.

Ihre dortige Gegnerin, ebenfalls aus der NRW-Landesauswahl, war keine Unbekannte. Beim bis dahin letzten Bundesranglistenturnier in Bonn hatte Steffi nach einer schwachen Vorstellung noch den Kürzeren gezogen. Doch diesmal war sie fest entschlossen, Revanche zu nehmen und fortan entwickelte sich ein wahrer Krimi. Steffi ging zunächst in Führung, ließ dann ihre Gegnerin durch zwei Unachtsamkeiten aber wieder heran kommen. Coach Thölke trieb sie daraufhin immer wieder an und Steffi setzte weitere Akzente in ihrer überragenden Tagesform. Mitte der dritten Runde dann die Entscheidung: Steffi traf den Kopf ihrer Gegnerin, ging 9:6 in Führung und brachte den Sieg mit konzentrierter Abwehrleistung über die Zeit.

Im Finale stand sie dann der Nationalmannschaftskämpferin Vanessa Körndl aus der bayrischen Landesauswahl gegenüber. Vanessa war natürlich der haushohe Favorit und wurde dieser Rolle auch gerecht. Steffi mobilisierte nochmals alle Kräfte, aber die bayerische Kämpferin erwies sich als eine Nummer zu groß in diesem harten, aber dennoch sehr fairen Duell.

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