Achim/Badens beste Saisonleistung bleibt unbelohnt – 29:33 / Naumann nicht unzufrieden

Starker Auftritt, kein Ertrag

Mit sieben Treffern avancierte Joost Windßus, der hier vom Ex-Achimer Erik Gülzow (r.) angegangen wird, zum besten SG-Torschützen. Foto: häg

Achim/Baden - Der Fehlstart ist perfekt: Auch nach dem dritten Saisonspiel wartet Handball-Oberligist SG Achim/Baden weiterhin auf den ersten Punktgewinn. In eigener Halle setzte es ein 29:33 (18:22) gegen den TV Cloppenburg. Die Enttäuschung - Von Kai Caspers. sie hielt sich jedoch in Grenzen. „Natürlich verliert niemand gerne. Aber ich denke, dass wir dem Favoriten ein Duell auf Augenhöhe geliefert haben. Letztlich waren Kleinigkeiten entscheidend“, attestierte SG-Trainer Tobias Naumann seinem Team die bis dato beste Saisonleistung.

Und tatsächlich: Hatte die SG in den ersten beiden Spielen lediglich 31 Tore erzielt, war sie vor allen Dingen in den ersten 18 Minuten kaum wiederzuerkennen. Immer wieder wurde die Cloppenburger Deckung gut auseinandergespielt, oder sorgte Joost Windßus für einfache Tore aus dem Rückraum. Als Martin Dybol dann den glücklosen Thorben Hamann bei einem Siebenmeter zwischen den Pfosten ablöste und den Wurf des Ex-Achimers Ole Harms parierte, war das beim 10:9 (16.) eine Art Initialzündung. Zumal Jannis Jacobsen (2) und Florian Block-Osmers im Anschluss auf 13:9 (18.) stellten und die gut gefüllte Halle erstmals zu kochen anfing. „In der Phase hätten wir dann einfach ein bisschen ruhiger agieren und Cloppenburg kommen lassen müssen. Leider ist uns das nicht gelungen, sondern sind wir ohne jede Not hektisch geworden. Aber das muss ich der jungen Mannschaft einfach zugestehen“, wäre für Naumann sonst auch eine Führung zur Pause möglich gewesen. So aber ging es mit einem 18:22 in die Kabine, da die Gastgeber in erster Linie den bulligen Kreisläufer Ole Harms nicht in den Griff bekamen.

Auch in der zweiten Halbzeit lieferte die SG den Gästen einen großen Kampf. In den entscheidenden Phasen schlichen sich jedoch immer mal wieder vermeidbare Fehler oder Pech im Abschluss ins Spiel des Naumann-Teams ein. Daher sorgten die routinierten Cloppenburger nach Malte Meyers Treffer zum 26:28 (49.) auch mit einem Dreierpack zum 31:26 (52.) für die Vorentscheidung. „Ich bin nicht unzufrieden. Darauf lässt sich aufbauen“, resümierte Naumann.

SG Achim/Baden: Hamann, Dybol - Block-Osmers (1), Wilkens, Tjark Meyer, Schlebusch, Sibahi (4), Jacobsen (2), Podien (6/3), Windßus (7), Fastenau (1), Budelmann (1), Malte Meyer (5), Dreyer (2).

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