Ottersberger Angreifer verschießt Strafstoß gegen SV Drochtersen/Assel II / 2:1 geführt

Starker Acarbay lässt den Sieg liegen –2:2

Und wieder eine Chance für den TSV Ottersberg, doch dieses Mal kommen Enes Acarbay (Mitte) und Bastian Falldorf (rechts) nicht an den Ball. Foto: von Staden

Ottersberg - Von Frank Von Staden. Das sechste Spiel in Folge nicht verloren, mit 21 Punkten eine akzeptable Hinrunde gespielt, doch mit dem 2:2 (2:2) im Heimspiel gegen den SV Drochtersen/Assel II konnten Ottersbergs Landesliga-Fußballer einfach nicht zufrieden sein. Denn beide Gegentore waren überflüssig wie ein Kropf, zudem ließen die Hausherren im Abschnitt zwei beste Torchancen liegen, darunter einen Strafstoß durch den ansonsten starken Enes Acarbay nach vorherigem Foulspiel an Görkem Colak (86.).

„Das Ding müssen wir gewinnen, ganz klar. Wir waren die aktivere Mannschaft, hatten viel mehr vom Spiel. Und das gegen ein Team, das ja nicht gerade zur Laufkundschaft gehört. Dennoch können und müssen wir mit diesem Punkt leben. Denn wir haben im Grunde vieles richtig gemacht, uns nur dumm bei den Gegentoren angestellt und vorne einfach zu viele Chancen liegen gelassen. Teilweise haben wir es wirklich brutal gut gemacht, Drochtersen kaum atmen lassen. Deswegen wiederum: Am Ende sind es vielleicht zwei Punkte zu wenig für den Aufwand, den wir betrieben haben“, wusste Ottersbergs Coach Jan Fitschen später nicht, wie er das Ergebnis einordnen sollte.

Den Beginn verschliefen die Platzherren wie schon sooft völlig. So traf Paul Meyer nach nicht einmal 60 Sekunden zur Gästeführung. Nach und nach berappelten sich die Grün-Weißen aberund kamen bereits in der 15. Minute durch Enes Acarbay zum Ausgleich. Bis zur Pause entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. So traf Bastian Falldorf nach weitem Luckyman-Einwurf und Tölle-Verlängerung zum 2:1 (29.), Michael Stern durfte aus 18 Metern fast ungehindert zum 2:2 zulangen. „Da waren wir viel zu passiv. Da muss energischer zur Sache gegangen werden. Wir haben regelrecht zugeschaut“, moserte Fitschen da. Zumal Drochtersens Steffens in der Nachspielzeit fast aus derselben Position nur die Latte traf.

Nach dem Wechsel dann ein völlig anderes Bild. Nun schnürten die Platzherren die Regionalliga-Reserve teilweise völlig ein, verbuchten die Drochterser bis zum Abpfiff keine nennenswerte Chance mehr. Ganz anders der TSV Ottersberg, der aber – egal was er auch versuchte – immer seinen Meister in starken Keeper Julian Quack fand oder aber hauchzart das Ziel verfehlte. Ob Egzon Percani (55./60.), Alexander Garuba (70.) oder auch Daniel Luckyman (90.): Das Leder wollte nicht ins Netz. Auch nicht, als Acarbay vom Elfmeterpunkt antrat (86.) und mit einem fürwahr schwachen Schuss an Quack scheiterte.

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