TV Baden siegt 3:2 in Bitterfeld

Starke Vorstellung

Björn Hagestedt
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Björn Hagestedt

Baden – Als der Badener Volleyball-Tross am Sonntagmorgen um 3 Uhr die Heimat erreichte, sehnten sich wohl vor allem die Zweitliga-Akteure des TVB nach ihrem Bett. Denn zum einen lieferten sie einige Stunden zuvor eine beeindruckende Leistung beim hauchzarten 3:2-Erfolg beim vor heimischer Kulisse bisher noch ungeschlagenen VC Bitterfeld-Wolfen ab, zum anderen wurde dieser Sieg auf der langen Fahrt aus Sachsen-Anhalt mit den mitgereisten Fans ausgiebig gefeiert.

„Ich war da beim Letzteren zwar raus, doch die Jungs hatten sich das auch verdient. Denn wir haben dieses Mal über weite Strecken ein fast perfektes Zweitliga-Spiel abgeliefert“, zollte da später TVB-Coach Werner Kernebeck seinen Schützlingen viel Lob. Und hob vor allem zwei Akteure etwas mehr in den Vordergrund: Mittelblocker Björn „Igor“ Hagestedt und Zuspieler Benedikt „Bene“ Gerken. „Was Igor da am Sonnabend so alles weg geblockt hat, war enorm. Und Bene hat es ebenfalls mehr als ordentlich gemacht. Deshalb hat er auch die fünf Sätze fast komplett durchgespielt“, so Kernebeck, der die beiden Akteure noch einen kleinen Tick stärker sah als Libero Moritz Wanke, der später von den Bitterfelder Trainern zum MVP gekürt wurde. „Aber noch einmal: Alle haben dieses Mal wirklich gut performt!“

Benedikt Gerken

Einen echten Hänger leisteten sich die Badener im Grunde nur in der Schlussphase des dritten Satzes, als sie bereits mit 18:12 als auch noch 23:19 führten, am Ende aber gerade da die Aufschläge der Hausherren mit sehr viel Präzision kamen und so der Durchgang noch mit 26:28 abgegeben werden musste. Auch Satz eins ging noch an die Bitterfelder (25:19), im zweiten aber starteten die Badener dann so richtig durch und zeigten vor allem in der Block-Feld-Verteidigung sowie auch beim Aufschlag ein sehenswertes Spiel. Über ein 20:12 wurde ein 25:16 eingefahren. Und nachdem die Gäste nur kurz brauchten, um die Enttäuschung nach dem vermeintlich schon gewonnen dritten Durchgang aus den Köpfen zu bekommen, „haben wir dann einen unglaublich starken vierten Satz gespielt. Ich denke, es war der beste Satz der bisherigen Saison. Es ging hin und her, am Ende haben wir aber die besseren Lösungen in den entscheidenden Momenten gefunden in einem wirklich guten Zweitliga-Spiel auf hohem Niveau“, schnalzte Kernebeck bei vielen Szenen mit der Zunge. Nach einem 15:17-Rückstand gingen die Weserstädter über ein 18:18 mit 20:18 in Front, schafften durch einen Hagestedt-Block das 25:21 und den damit verbundenen Satzausgleich. Es ging in den Tiebreak.

Moritz Wanke

„Und in dem hatten wir den besseren Start, waren sehr fokussiert“, lobte da der Coach auch die weiterhin hoch gehaltene Spannung. Schnell führten die Gäste mit 5:2, ließen die Sachsen-Anhaltiner nicht näher als auf zwei Punkte herankommen und holten sich so mit einem 15:10 noch zwei Zähler, wodurch sich der TVB in der Tabelle mit nun 14 Punkten aus neun absolvierten Spielen am VC Bitterfeld-Wolfen vorbei auf Platz sechs vorschob.  vst

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