Verdener Karateka in Dubai am Start

Stanislav Littich: WM-Nominierung steht fest

Ulrike Maaß und Stanislav Littich vom Karatverein Bushido Verden im Training.
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Bereiten sich intensiv auf Landesmeisterschaft, Deutsche Meisterschaft und – als Höhepunkt – die Weltmeisterschaft vor: Ulrike Maaß und Stanislav Littich.

Verden – Wenn aus Enttäuschung Freude wird: Für Verdens Karateka Nurmmer eins, Stanislav Littich, war die Hoffnung auf eine Teilnahme als Trainingspartner bei den Olympischen Spielen in Tokio wegen Corona zwar geplatzt, doch für die WM der Senioren vom 16. bis 21. November in Dubai ist der 20-Jährige in der Gewichtsklasse bis 84 kg bereits nominiert.

„Ich wusste, dass ich Chancen habe, aber die Konkurrenz ist groß und deshalb darf man nie zu optimistisch sein“, gibt sich Littich realistisch und zeigt damit sportliche Größe. Ganz anders seine langjährige Heimtrainerin Ulrike Maaß, die ihre Begeisterung über den neuerlichen Karriereschub ihres Schützlings nicht zurückzuhalten vermag. „Das ist doch ein Mega-Hammer und eine Riesen-Nummer, wenn man sein Alter bedenkt“, sagt sie. Stolz verweist Maaß auf das Ranking von Littich bei den Bundestrainern, da je Gewichtsklasse immer nur einen Sportler nominiert werden kann.

Trainerin Ulrike Maaß: „Ein Mega-Hammer“

Für den zweifachen amtieren Deutschen Meister (Senioren und U21) könnte folglich eine weitere Krone in der sportlichen Laufbahn locken. „Es liegt jetzt an mir, die Vorbereitung so optimal wie möglich zu gestalten“, sagt Littich. Der Anfang wurde jetzt mit intensiven Trainingseinheiten gemacht, für die Maaß ihre ehemaligen Karateschüler Max Friesen (Bremen) und Simen Mahnken (Timmendorf) gewinnen konnte, die Littich gewichtsmäßig ebenbürtig sind.

Die nächsten Wochen sind bereits verplant, die Landesmeisterschaften Ende August und die Deutschen Meisterschaften Mitte September sind schließlich auch einiges wert und durchaus lohnende sportliche Ziele, ehe Littich in Dubai zu seinen Kämpfen antritt.

„Wir werden viel trainieren“, sagt Maaß, die allerdings die Trainingszeiten komplett neu planen müsse, da Littich eine kaufmännische Ausbildung in einem Kraftfutterwerk in Estorf begonnen habe. „Mein Plan B“, nennt der junge Mann diese vernünftige Entscheidung und betont, dass seine Vorgesetzten hinsichtlich seines Leistungssports sehr entgegenkommend seien.

Von Christel Niemann

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