Squash-Oberliga: Achim-Baden unterliegt Harsefeld und Braunschweig

Florian Schiffczyk allein auf weiter Flur – zweimal 1:3

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Sorgte bei beiden 1:3-Niederlagen für den Ehrenpunkt: Achim-Badens Florian Schiffczyk.

Baden - Außer Spesen nichts gewesen: Squash-Oberligist SC Achim-Baden kassierte am Heimspieltag sowohl gegen die Oase Dropshotters Braunschweig als auch gegen die LA Squasher Harsefeld eine 1:3-Niederlage und findet sich am unteren Ende der Tabelle wieder. „Eine enttäuschende Bilanz, zumindest gegen die Löwenstädter hatten wir einen Sieg eingeplant“, haderte der verletzte Kapitän Tim Jäger.

Zu allem Überfluss mussten die Gastgeber auch auf Katharina Witt verzichten, die immer noch an ihrer 14 Tage zuvor zugezogenen Knieblessur laborierte. Jäger: „Derzeit können wir auch noch nicht sagen, wann Katharina wieder spielen kann. Gerade wenn der Tabellenerste aus Harsefeld zur Gast ist, bedeutet der Verlust einer wichtigen Spielerin an einer der oberen Positionen einen enormen Rückschlag.“

Nina Broschart lieferte dem aus Spanien stammenden David Frias einen guten Fight, konnte aber gegen den laufstarken Harsefelder wenig ausrichten – 7:11, 6:11, 8:11. Ebenfalls nichts zu holen gab es für Matthias Brauer an Position 2 gegen Mark Bleschke beim 2:11, 6:11, 6:11. Im Duell mit dem erst 17-jährigen Thorge Bierschwall gelang es Ulf Mettchen nicht entscheidend, den Linkshänder auf dessen schwächeren Rückhandseite unter Druck zu setzen – 6:11, 9:11, 4:11. Im Spitzenspiel konnte Florian Schiffczyk gegen den ebenfalls erst 17-jährigen Willi Wingelsdorf das hohe Tempo in den ersten beiden Sätzen gut mitgehen, musste sich aber eine kleine Auszeit nehmen. Dann nutzte der Badener aber seine ganze Erfahrung und holte mit 11:9, 9:11, 6:11, 11:3, 11:9 den Ehrenpunkt.

Im zweiten Match gegen Braunschweig führte Broschart gegen Lars Feist bereits mit 2:1 Sätzen, brachte dann aber nicht die nötige Ruhe auf und verlor 8:11, 12:10, 11:6, 9:11, 8:11. „Leider ließ sie sich zu oft von der hektischen Spielweise beeinflussen“, analysierte Jäger. Im Anschluss hatte Brauer gegen den laufstarken und kraftvoll spielenden Jens Schröter 12:10, 7:11, 4:11, 10:12 das Nachsehen. Mettchen fand gegen Frederik Schröter seinen Rhythmus nicht, mit dem 5:11, 8:11, 11:5, 8:11 war Badens Niederlage besiegelt. Zum Schluss belohnte sich Schiffczyk für seine überragende Leistung gegen den technisch ausgereiften sowie spielstarken Thomas Kretschmer mit 5:11, 14:12, 11:8, 10:12, 11:9 und sorgte erneut für den Ehrenpunkt.

„Die Rückrunde muss anders verlaufen. Dazu werden wir uns an den unteren Positionen mit einem weiteren Spieler verstärken“, kündigt Jäger an – ohne einen Namen zu nennen, weil die Freigabe vom Verband aussteht.

vde

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