Landesliga: Etelsen ohne Chance gegen Hagen / „In Negativspirale“

0:3 – Sorgen am Schlosspark

Mit dieser Chance hätte Pascal Kubiak den Ausgleich erzielen können – er drosch aber freistehend übers Hagener Tor. So kassierte der TSV Etelsen letztlich eine verdiente 0:3-Pleite. - Foto: Hägermann

Etelsen - Von Ulf von der Eltz. Jetzt orientiert sich Fußball-Landesligist TSV Etelsen endgültig nach unten. Nicht das nackte 0:3 (0:1) im Heimspiel am Sonntag gegen Titelfavorit FC Hagen/Uthlede lässt die Stimmung kippen – die katastrophale Leistung sorgt für Unbehagen am Schlosspark. „Klar machen wir uns Sorgen. Wir stecken in der Negativspirale und brauchen noch drei Siege. Aber die werden dir in der Landesliga nicht geschenkt“, analysierte Co-Trainer Nils Goerdel die Lage.

Die Blau-Weißen blieben im Gegensatz zu den beiden bisherigen Duellen mit der Schmidt-Elf ohne jegliche Chance auf Zählbares. Umso trauriger stimmte das Goerdel, weil „wir Hagen nicht schlechter bekommen konnten als heute. Wenn wir annähernd an unser Leistungsvermögen gekommen wären, hätte was herausspringen können.“ In der Tat zeigte sich der Gast wenig inspiriert, ohne den überragenden Torjäger Patrick Müller war vieles auf schnelle Züge oder lange Bälle ausgerichtet. Das reichte jedoch, um die Oberbörsch-Elf zu jeder Phase in Schach zu halten. So sprach Coach Gunnar Schmidt auch von einem verdienten Sieg, erklärte aber, „dass wir es uns so leicht nicht vorgestellt hatten. Unsere physische Präzenz und Zweikampfstärke gaben den Ausschlag.“

Die Präsenz ließen die Etelser vermissen, nach dem frühen 0:1 (12.) durch einen Strafstoß von Kai Diesing – Mirko Radtke hatte Tjark Seidenberg gehalten – fehlte ihnen komplett das nötige Selbstvertrauen. So verpennten die Schlossparkkicker die erste Halbzeit, in der lediglich Matthias Märtens einen Torschuss abgab (38.). Nicolai Tietjen (39.) und Seidenberg, der am glänzend parierenden Daniel Büchau scheiterte (45.+1), hätte mit den besten der Hagener Chancen erhöhen können. Mit ihren 4:2:3:1 wollten die Platzherren im Zentrum die Hoheit gewinnen – das misslang gründlich.

Im zweiten Abschnitt sahen die Fans ein kurzes Aufbäumen mit einer dicken Chance durch Pascal Kubiak, der freistehend über den Kasten drosch (50.) – mit dem 0:2 zog ihnen der FC endgültig den Zahn: Einen Schuss von Axel France lenkte Nils Göcke glücklich für den Favoriten in die Maschen (55.). „Danach gingen die Köpfe bei uns nach unten. Insgesamt hat Hagen das Selbstbewusstein an den Tag gelegt, das uns fehlte“, so Goerdel.

Das untermauerten die Gäste noch einmal mit dem 0:3, als sich Diesing links locker durchsetzte und Andre Stüssel die Flanke wie selbstverständlich einköpfte (63.).

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