Sonntag wichtiges Heimspiel für TSV Ottersberg / Alle arbeiten mit Hochdruck

„Ich weiß nicht, ob die Oberliga weiter gut wäre“

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Axel Sammrey (vorn) versichert vielsagend: „Ich trainiere auch in der nächsten Saison ein Team im Landkreis Verden!“

Ottersberg - Von Frank von Staden. Unruhe ist etwas, was die Fußballer des TSV Ottersberg derzeit weiß Gott nicht gebrauchen können. Die sportliche Talfahrt des Oberliga-Teams sorgt da schon für Zündstoff genug. Doch in der Mannschaft von Trainer Axel Sammrey brodelt es. Zu viele Fragen, die da momentan noch unbeantwortet sind, verunsichern die Elf zusätzlich. Doch gerade am Sonntag wäre eine konzentrierte Leistung im Heimspiel gegen Schlusslicht Göttingen 05 von Nöten.

„Denn sollten wir es noch schaffen auf den 13. Platz zu rutschen, wäre der Klassenerhalt wieder denkbar. Sollte St. Pauli aus der 2. Liga absteigen, ergäbe sich eine neue Abstiegskonstellation für die Oberliga“, klärte da gestern Axel Sammrey auf. Der Übungsleiter, dessen Zukunft auch weiterhin beim Noch-Oberligisten nicht geklärt ist, hat trotz größter Personalnot immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben, dass es auch in der kommenden Saison in Niedersachsens Fußball-Oberhaus für den TSV weitergehen könnte. „Ob das allerdings für den Verein gut wäre …“, Sammrey ist sich da nicht mehr ganz so sicher. Denn ohne gestandene Spieler ist diese Liga nicht zu halten. Nach Neuzugängen sieht es aber in dieser Hinsicht nicht aus – und einige arrivierte TSV-Spieler sind nicht mehr ganz so sicher, ob sie auch in der Serie 2015/16 das Trikot des Wümme-Clubs tragen sollen. „Ja“, gibt da der sportliche Leiter Marcus Bremermann unumwunden zu, „wir sind wieder einmal sehr spät dran.“ Die Erklärung dafür schiebt er aber gleich hinterher: „Wir mussten doch erst einmal abwarten, was sich auf der Jahreshauptversammlung anbahnt. Es hätte ja sein können, dass wir am Ende führungslos dagestanden hätten. Dann wären ganz andere Baustellen entstanden!“ Doch Bremermann versicherte gestern, „dass ich gemeinsam mit Anja von Nostitz bereits mit einigen Spielern gesprochen habe. Daran werden wir auch weiter mit Hochdruck arbeiten.“ Die Vorsitzende des Fördervereins wollte dann auch noch einmal klarstellen, „dass es derzeit bei uns zwar etwas unruhig ist, wir aber alle daran arbeiten, dass sich das ganz schnell wieder ändert!“ Und sie fügt an: „Deshalb ist es auch gut, dass uns Persönlichkeiten wie Wolf-Hinrich Haltermann im Förderverein erhalten bleiben.“ Der Geschäftsmann schränkte aber ein: „In abgespeckter Form.“ Wann dann Nägel mit Köpfen in der Trainerfrage gemacht werden – abwarten. Sammrey: „Fakt ist, dass ich auch in der nächsten Saison einen Verein im Kreis Verden trainieren werde!“

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