Im Sommer zu Oberliga-Primus Nienburg / „Wäre der Aufstieg drin gewesen…“

Daverden: Heller erliegt der Verlockung 3. Liga

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Auf ihn muss Daverden ab nächster Saison verzichten: Sebastian Heller wechselt nach Nienburg.

Daverden - Von Björn Lakemann. „Wäre der Aufstieg mit dem TSV Daverden drin gewesen, hätte ich sicher länger überlegen müssen“, gibt Sebastian Heller, Rückraum-Kanonier des Handball-Landesligisten, zu Protokoll. So aber ist der 17. Mai der letzte „Arbeitstag“ für den 25-Jährigen, der nach nur einer Spielzeit den Grün-Weißen Ade sagt. Künftig trägt er das Trikot des ambitionierten Oberligisten HSG Nienburg.

Damit verliert das Team von Thomas Panitz seine wichtigste Waffe. „Für uns natürlich ein herber Verlust. Auf seinem Niveau können wir so einen Mann natürlich nur schwer aus dem Hut zaubern“, ist der Coach natürlich geschockt. Gleichwohl können er wie auch seine Mannschaft „Seppos“ Entschluss nachvollziehen. Schließlich haben die Nienburger, zurzeit Spitzenreiter, einiges zu bieten. Panitz ist da ganz ehrlich: „Die HSG hat Sebastian ein tolles Angebot unterbreitet. Unter anderem wird der A-Lizenz-Inhaber Dirk Pauling dort Trainer sein, der bei Hannover-Burgdorf in der Bundesliga spielte.“

Der Bremer Heller, im Automobil-Maschinenbau tätig, will sehen, was er im Handball noch reißen kann. „Die 3. Liga zu erreichen, ist natürlich ein Ansporn und jetzt kann ich auch mehr Zeit erübrigen. Doch Nienburg will sich erstmal konsolidieren“, so Heller, der zunächst mal einen Vertrag über eine Spielzeit unterzeichnet hat.

Der 196 Zentimeter lange Hüne, der erst vor Saisonbeginn vom Drittliga-Absteiger ATSV Habenhausen zum Verbandsliga-Absteiger gewechselt war, hat schon ein Probetraining sowie einige Einheiten bei der HSG absolviert. „Sebastian hat versprochen sich bis zum Saisonende bei uns voll reinzuhängen und alles zu geben“, ist „Panne“ überzeugt, dass der Bremer seine Shooter-Qualitäten weiter auf die Platte bringt. Diese Qualitäten haben „Seppo“ auf Rang eins der Torschützenliste katapultiert. An ihm lag es am wenigsten, dass die Grün-Weißen das anvisierte Ziel vom Wiederaufstieg wohl zu den Akten legen kann. „Am meisten werde ich die Leute vermissen, die mir echt ans Herz gewachsen sind“, so Sebastian Heller.

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