Soforthilfe mit Zukunftsperspektive

Marius Winkelmann kehrt als spielender Co-Trainer zum TV Oyten zurück

Schon in seinem ersten Jahr beim TVO stand Marius Winkelmann (l.) im regen Austausch mit Axel Sammrey. Foto: vst
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Schon in seinem ersten Jahr beim TVO stand Marius Winkelmann (l.) im regen Austausch mit Axel Sammrey.

Oyten - Der Abschied vom TB Uphusen – er ist Marius Winkelmann beileibe nicht leicht gefallen. „Ich denke schon, dass ich in der Oberliga noch eine gute Rolle spielen kann. Aber schon in dieser Saison war es aufgrund meiner beruflichen Situation alles andere als einfach. Und da dort Veränderungen anstehen, ist der Aufwand nicht mehr zu leisten“, begründet der 29-Jährige die Rückkehr zu seinem Heimatverein TV Oyten.

Natürlich ist der Wechsel in die Bezirksliga für Winkelmann, der auch lange Jahre in der Regionalliga gespielt hat, ein sportlicher Rückschritt. Aber den nimmt der Vater eines acht Monate alten Sohnes gerne in Kauf. „Die Konstellation in Oyten passt einfach. Angefangen damit, dass ich quasi ja nur einen Steinwurf vom Sportplatz entfernt wohne. Zudem bietet mir der TVO die Möglichkeit, dass ich als Co-Trainer von Axel Sammrey auch in diesem Bereich erste Erfahrungen sammeln kann. Außerdem wurde sich von Oytener Seite sehr um mich bemüht“, will Winkelmann natürlich auch weiterhin auf dem Platz stehen. „Zum Aufhören ist es einfach noch zu früh. Außerdem weiß ich ja auch gar nicht, ob der Job des Trainers etwas für mich ist. Daher bin ich froh, dass ich da mal reinschnuppern kann. Zumal ich Axel für einen hervorragenden Trainer halte.“

Für Sammrey ist die Rückkehr von Winkelmann, der erst vor Saisonbeginn aus Oyten zum TBU gewechselt war, ein echter Glücksfall. „Über seine sportlichen Qualitäten gibt es ohnehin keine Zweifel. Die hat er in der einen Saison bei uns nachhaltig unter Beweis gestellt. Aber mit ihm als Co-Trainer an meiner Seite, eröffnen sich noch ganz andere Möglichkeiten bezüglich der Gestaltung des Trainings. Da können wir künftig gemeinsam noch viel gezielter an den einzelnen Schwächen arbeiten“, war dem 63-Jährigen die große Freude über Winkelmanns Rückkehr ganz deutlich anzuhören. „Und wer weiß. Vielleicht lockt das ja auch noch den einen oder anderen Spieler zu uns. Aber das gilt es zunächst einmal abzuwarten.“

Auch Oytens Spartenleiter Detlef Meyer machte keinen Hehl aus seiner großen Freude. „Marius ist für uns eine Soforthilfe mit Zukunftsperspektive. Auf dem Platz soll und wird er eine Führungsrolle übernehmen. Da er zudem unser Trainingsgespann erweitert, ist es für beide Seiten eine Win-Win-Situation“, hat Meyer schon eine mögliche Zukunftsversion vor Augen. „Natürlich hoffen wir Marius noch so lange wie möglich auf dem Platz zu sehen. Aber vielleicht können wir ihm, da er ja spielender Co-Trainer wird, auch die Zeit nach der aktiven Karriere schon etwas schmackhaft machen.“

Eine Option, die auch Winkelmann im Hinterkopf haben wird. „Natürlich gucke ich mir viel bei Axel ab. Aber noch bin ich in erster Linie Spieler. Sehr schön ist, dass ich weiter meiner Leidenschaft nachgehen kann und trotzdem mehr Zeit für die Familie habe.“

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