Regionsoberliga: Elffacher Torschütze gegen Rotenburg

Sören Reelfs führt den TV Oyten II zum 27:26-Erfolg

Intschedes Patrick Rott

Verden - In der Handball-Regionsoberliga der Männer feierte Titelaspirant TSV Embsen einen 28:21-Pflichtsieg gegen den TuS Sulingen II. Die HSG Phoenix wahrte durch ein 34:11 beim TSV Ottersberg zumindest noch die theoretische Chance im Meisterrennen noch einmal einzugreifen. Am Tabellenende bleiben Ottersberg, Uphusen und Sulingen II.

TSV Intschede - TSV Eystrup 21:23 (12:10). „Schade, dass wir am Ende mit leeren Händen dastanden. Ich kann meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, da die Schiedsrichter total überfordert waren“, ärgerte sich Intschedes Coach Henning Penzek darüber, dass seine Mannschaft in der fairen Partie nur einen und Eystrup dagegen sechs Siebenmeter zugesprochen bekam. Nach einem 2:4 ging Intschede mit dem Pausenpfiff durch Patrick Rott 12:10 in Führung. Nach dem Wechsel hieß es zunächst 14:11 für die Gastgeber, doch dann drehte Eystrup auf – 15:18 (43.). Kurz vor dem Abpfiff hatte Vitali Keller beim 21:22 Pech mit einem Lattenknaller. Im Gegenzug erzielte Eystrup den 23:21-Endstand. „Ein Unentschieden hätten wir mindestens verdient gehabt“, meinte Penzek.

TV Oyten II - TuS Rotenburg II 27:26 (13:14). Beide Teams lieferten sich ein faires und spannendes Spiel. Die Führung wechselte ständig und auch eine Minute vor dem Abpfiff hieß es 26:26. Danach gelang Oyten der 27:26-Siegtreffer. In den ersten 30 Minuten lagen die Gäste meist knapp in Führung, während nach dem Wechsel mehrfach der TVO mit ein bis zwei Toren vorne lag. Stärkster Akteur beim Sieger war der elffache Torschütze Sören Reelfs.

TSV Embsen - TuS Sulingen II 28:21 (13:13). Embsen tat sich gegen Schlusslicht Sulingen 30 Minuten schwer und ging nur mit einem 13:13 in die Pause. „Wir vergeben im Moment einfach zu viele klare Chancen. Bei freien Würfen fehlt uns die Ruhe“, erklärte Embsens Trainer Reinhard Leprich. In der zweiten Halbzeit wurde Embsen seiner Favoritenrolle gerecht und zog auf 20:16 davon. Am Ende gab es doch noch einen ungefährdeten 28:21-Sieg. „Wir wollen jetzt versuchen, auch unsere letzten beiden Spiele zu gewinnen und dann werden wir sehen, ob es zur Meisterschaft reicht“, sagte Reinhard Leprich.

TSV Ottersberg - HSG Phoenix 11:34 (5:15). „Wir hatten überhaupt keine Chance. Das war die mit Abstand beste Mannschaft, gegen die wir in dieser Saison bisher gespielt haben“, zollte Ottersbergs Andreas Mansch den Gästen seinen Respekt. Die Gastgeber hielten nur bis zum 3:3 mit. Danach nahm die HSG das Heft in die Hand und hatte schon zur Pause beim 15:5 alles geregelt. Auch im zweiten Spielabschnitt besaß die ersatzgeschwächte Ottersberger Mannschaft keine Chance.

TSV Morsum II - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 30:27 (16:11). Die Morsumer hatten einen ihrer besseren Tage erwischt Bis zum 7:7 hielten die Gäste mit, doch schon zur Pause lag Morsum mit fünf Toren vorn (16:11). „Wir haben auch in der zweiten Halbzeit stets mit fünf bis sechs Toren geführt“, freute sich Morsums Trainer Marco Volmert. Erst in der hektischen Schlussphase, als alles entschieden war, betrieb die TSG etwas Ergebniskosmetik. Bester Morsumer Torschütze war Mirco Osmers mit acht Treffern. 

jho

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